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EISHOCKEY: EC Wil reagiert mit Trainerwechsel

Emanuel Karrer ist nicht mehr Headcoach beim punktelosen 1.-Ligisten EC Wil. Er wird aber nicht entlassen, sondern übernimmt andere Aufgaben im Verein. Bereits heute gegen Chur steht Ralph Ott an der Bande.
Urs Nobel
Ralph Ott führte als letztes Team den EHC Frauenfeld, mit dem er auch einmal den Amateur-Meister-Titel feiern durfte. (Bild: Mario Gaccioli)

Ralph Ott führte als letztes Team den EHC Frauenfeld, mit dem er auch einmal den Amateur-Meister-Titel feiern durfte. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Der EC Wil hat auf den resultatmässig schwachen Saisonstart reagiert und mit Ralph Ott einen Vertrag als neuer Headcoach abgeschlossen. Emanuel Karrer wurde nicht entlassen. Er arbeitet weiter im EC Wil mit, konzentriert sich jedoch vorwiegend auf die Arbeit mit dem Nachwuchs und übernimmt in besagtem Bereich den Part des Verbindungsglieds Elite/1. Mannschaft. Karrer wird zudem weiter die Tageslektionen auf Eis mit dem Nachwuchs leiten. Zusätzlich wird er den Bereich Video und Videoanalysen ausbauen und mit den Spielern direkt Gespräche führen. «Emanuel hat unseren Entscheid sportlich akzeptiert», sagte Sportchef Christian Herzog.

Die Mannschaft wurde am Montagabend über den Wechsel informiert. Den Spieler-Reaktionen zufolge drückte sich Bedauern darüber aus, obwohl eine derartige Umstellung irgendwie erwartet worden ist. Bereits in den vergangenen drei Spielen wurde nämlich ein erster Schritt in diese Richtung gemacht, indem Roger Koch an der Bande das Sagen hatte. Koch verbleibt unter Ralph Ott als Assistent. Herzog hofft nun, dass jene zwei Schritte, die Emanuel Karrer zurück gemacht hat, die Mannschaft nun vorwärts macht. Ausser den beiden Spielen gegen Bülach und Frauenfeld sei der EC Wil nie richtig abgefallen, blickt der Sportchef zurück auf die bisherigen Spiele. «In jenen Spielen hat nie viel gefehlt. Wenn die Mannschaft kämpft, grossen Einsatz und Engagement zeigt, sollte auch der eine oder andere Sieg möglich werden.»

Ralph Ott, der neue Headcoach, blickt auf eine erfolgreiche Zeit als Spieler bei Davos, Thurgau und Zug zurück. Heute arbeitet er als Projektleiter in einer Elektro-Firma und führt gleichzeitig die Auszubildenden.

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