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EISHOCKEY: Die Karten werden wieder neu gemischt

Dem EC Wil blieb die dritte Überraschung im 1.-Liga-Playoff-Viertelfinal versagt. Er verlor auswärts gegen den EHC Frauenfeld 2:4. Jetzt kommt es morgen Dienstag um 20.15 Uhr zum vierten Spiel.
Die Frauenfelder (schwarz) jubeln, die Wiler fahren geknickt Richtung Spielerbank. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Frauenfelder (schwarz) jubeln, die Wiler fahren geknickt Richtung Spielerbank. (Bild: Mario Gaccioli)

Der EHC Frauenfeld hat den Sieg verdient. Nicht, weil er sich im Vergleich zum Donnerstagspiel wesentlich verbessert hätte. Vielmehr deshalb, weil er seine Trefferquote steigerte, und auch, weil der EC Wil ab dem Mitteldrittel nicht mehr mithalten konnte.

Begonnen hat die Partie für die Wiler allerdings ideal. Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, als Maraffio auf Pass von Rüsi die frühe Führung für sein Team erzielte. Die Mannschaft von Trainer Andy Ritsch präsentierte sich erneut – aber nur im ersten Drittel – bestens eingestellt. Sie beeindruckte durch schnelles Umschalten und mit sofortigem Nachsetzen bei allfälligen Puck-Verlusten. Die Frauenfelder waren vor allem dann gefährlich, wenn es ihnen gelang, ihre meist frei stehenden Center anzuspielen und steil in die Tiefe zu schicken. Es brauchte dann aber eine Überzahl-Situation zu Gunsten der Gastgeber, ehe der Ausgleich fiel. Ein Verlegenheitspass von Torino Richtung gegnerisches Tor führte jedoch wieder zum alten Abstand. Der Puck fand via die Schlittschuhe von Torhüter Styger den Weg ins Tor.

15:5 lautete nach 20 Minuten die Schussstatistik zu Gunsten des EHC Frauenfeld und unterstreicht die gute Ausbeute der Wiler eindrücklich: zwei Treffer aus fünf Schüssen aufs Tor.

Emotionen, wie man das in Playoff-Spielen gewohnt ist, kamen erst im Mitteldrittel zum Tragen. Die Wiler wussten damit schlechter umzugehen als die Thurgauer, die ihren guten Start in die zweiten 20 Minuten mit dem schnellen Ausgleich belohnt sahen. Die Wiler Unzufriedenheit über die Härte machte sich in ihrem Spiel negativ bemerkbar. Sie liessen sich in der Folge das Spiel diktieren und verpassten es, eine Fünfminuten-Strafe zu ihren Gunsten auszunutzen.

Der EHC Frauenfeld hingegen nutzte die Gunst der Stunde und ging bei Spielhälfte erstmals in Führung. Kurz vor der zweiten Drittelspause brillierte Wils Torhüter Liechti mit Big Save gegen Fehr. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen.

Die Gastgeber gaben auch im Schlussabschnitt den Ton an, Wils Reaktion blieb bescheiden. Das Schlussresultat fiel dann auf eine doppelte Unterzahl, die Partie war gelaufen. Für die nächste Partie, morgen in Wil, werden die Karten neu gemischt. Wil kann zwar den Sack zumachen. Frauenfeld ist aber wieder in der Favoritenrolle und hat alle psychologischen Vorteile bei sich. (uno)

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