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EISHOCKEY: Der Gegner war zu stark

Der EC Wil hat auch das dritte Halbfinalspiel in der 1. Liga gegen den EHC Wetzikon verloren – wie am Dienstag wieder mit 2:4. Enttäuscht hat das Team erneut nicht, sondern bis zur letzten Minute gekämpft.
Urs Nobel
Auch im dritten Spiel gab es packende Szenen. (Bild: Urs Nobel)

Auch im dritten Spiel gab es packende Szenen. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Niemand hätte es dem EC Wil Headcoach Andy Ritsch verübelt, wenn er zweieinhalb Minuten vor Spielende kein Time-out mehr beansprucht und einfach das Spielende abgewartet hätte. Ritsch gab sich jedoch so sportlich wie seine Mannschaft, mit wenigen Ausnahmen, den ganzen Winter hindurch. Er beorderte seinen Torhüter an die Bande und liess über zwei Minuten lang mit sechs gegen fünf und sogar noch kurze Zeit wegen einer Wetziker-Strafe gegen vier spielen. Der EC Wil stemmte sich bis zur letzten Sekunde gegen die Niederlage und gegen das Saison-Aus, das nun doch eingetroffen ist.

Obwohl man dem EC Wil im dritten Spiel gegen den EHC Wetzikon kaum Kredit gab, reisten zahlreiche Anhänger aus der Äbtestadt ins Zürcher Oberland. Und sie wurden für ihr Kommen sogar mit dem Führungstreffer ihres Teams belohnt. Andrej Maraffio setzte die erste Duftnote. In einem Drittel, in welchem sich Wil keineswegs einigelte, konnte Wetzikon seiner Favoritenrolle doch gerecht werden und bis zur Pause 2:1 in Führung gehen.

Ein einziger Treffer, aber bedeutend mehr Chancenanteile zu Gunsten des Gastgebers, machte im Mitteldrittel den Unterschied zweier motiviert und fair auftretenden Mannschaften aus. Während das Heimteam regelmässig an Torhüter Kevin Liechti scheiterte, verzweifelten die Wiler am stark aufspielenden Wetzikon-Goali Odin Neuenschwander. Dank dieser zwei Exponenten blieb das Spiel auch resultatsmässig spannend.

Als Laimbacher das 4:1 im Schlussabschnitt gelang, dachten viele, der EC Wil würde nun in sich zusammenfallen. Das tat er aber nicht, im Gegenteil. Er markierte den zweiten Treffer und leitete damit eine spannende Schlussphase ein, die aber zu keiner Resultatsänderung mehr führte.

Wetzikon – EC Wil 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)

KEB - 547 Zuschauer - Sr. Häusler (Blatti/Eichenberger).

Tore: 8. Maraffio (Rüsi, Torino) 0:1, 16. Rüedi (Vesely) 1:1, 19. Schneider (Bucher, Brandi) 2:1, 42. Laimbacher (Schenk, Bucher) 4:1, 44. Bischofberger (Maraqffio, Torino) 4:2.

Strafen: 4-mal 2 Min. gegen Wetzikon, 5-mal 2 Min. gegen Wil.

EC Wil: Liechti (Meier); Hungerbühler, Hohl, Stevan Zähner, Wuffli, Maraffio, Eigenmann, Torino, Schir, Bugheroni, Rüsi, Heitzmann, Diem, Bischofberger, Blatter, Meier, Schärer.

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