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EISHOCKEY: Das letzte Spiel entscheidet

Der EHC Uzwil hat seinen 2:0-Vorsprung in den 1.-Liga-Playouts eingebüsst. Der SC Weinfelden hat die «Best-of-five»-Serie dank einem 3:2-Heimsieg zum 2:2 ausgeglichen.
Urs Nobel
Jubel auf Seiten des im vierten Spiel siegreichen SC Weinfelden beim Schlusspfiff. Die Thurgauer haben ihre Chancen zum Ligaerhalt gewahrt. (Bild: Mario Gaccioli)

Jubel auf Seiten des im vierten Spiel siegreichen SC Weinfelden beim Schlusspfiff. Die Thurgauer haben ihre Chancen zum Ligaerhalt gewahrt. (Bild: Mario Gaccioli)

Auf Seiten des EHC Uzwil hat man allen Grund zum hadern. Beispielsweise mit der Strafenauslegung des Schiedsrichters oder mit dem ausgesprochenen Penalty, der kaum einer war. Die Untertoggenburger beklagten in diesem wichtigen Spiel auch Pech im Personalbereich. Nils Seiler ist von seiner Verletzung noch nicht genesen und konnte nicht mittun. Zudem fehlte mit Patrick Ammann der Motor der Mannschaft, der in den vergangenen Partien immer besser in Schwung gekommen war und zu einer wichtigen Figur im Team wurde. Er musste wegen einer Grippe das Bett hüten und konnte somit nicht einmal dem Trainer an der Bande assistieren.

Wille, Kampf und Leidenschaft

Wer jedoch im Einsatz stand, dem konnte dieses Mal trotz der Niederlage kein Vorwurf wegen mangelndem Einsatz oder Leidenschaft gemacht werden. Die Spieler kämpften, scheiterten aber zu oft am eigenen Unvermögen. Es zeigte sich zwar, dass der Wille, den Mitspieler ideal anzuspielen, vorhanden war. Nur liess in solchen Situationen die Genauigkeit zu wünschen übrig, was zum Gegenteil des Gewünschten führte: zu überraschenden gegnerischen Kontern während der eigenen Vorwärtsbewegung.

Wenn es einer Mannschaft weder an Einsatz, Leidenschaft noch an Kampfbereitschaft und Willen zu einem konstruktiven Zusammenspiel mangelt und diese trotzdem verliert, dann gibt es dafür zwei Erklärungen. Entweder der Gegner war besser oder beide Mannschaften auf dem Feld schlecht. In Weinfelden war Letzteres der Fall.

Ab der 14. Minute wanderten für fast acht Minuten gleich drei Uzwiler auf die Strafbank. Weinfelden nutzte die Situation zum ersten Treffer. Uzwil hatte nach der Pause bessere Möglichkeiten zum Ausgleich als der Gastgeber zum Ausbau der Führung. Und doch setzte Weinfelden den nächsten Nadelstich. Ein fragwürdiger Penalty führte zum 2:0 für das Heimteam. Weitere Tormöglichkeiten wurden vergeben. Uzwil seinerseits versuchte mit der Brechstange, den Anschluss zu realisieren.

Auf diesen mussten die Untertoggenburger aber bis zum Schlussdrittel warten. Weinfelden geriet jedoch nicht ins Wanken und traf nach mehreren weiteren Anläufen zum 3:1, was die Vorentscheidung bedeutete. Ein Uzwiler Treffer in Überzahl brachte zwar nochmals kurz Hoffnung, mehr aber nicht.

Weinfelden – Uzwil 3:2 (1:0, 1:0, 1:2).

KEB Güttingersreuti – 228 Zuschauer – Sr. Raskovic (Halberstadt, Blatti).

Tore: 17. Maier (Dolana/Ausschluss Bischof) 1:0, 27. Rietmann (Penalty) 2:0, 44. Broder (Rüfenacht) 2:1, 48. Köng 3:1, 55. M. Steiner (Lipp/Ausschluss Moser) 3:2

Strafen: 5-mal 2 Min. gegen Weinfelden, 7-mal 2 Min. gegen Uzwil

Weinfelden: D. Mathis (Gemperle); Spillmann, Moser, Heid, Rietmann, Illien, Dolana, Hofer, Reinmann, Baumgartner, Schläppi, Araujo, Maier, Figini, König, Holzer, Streicher. Uzwil: Bauer (Müller); Grau, Bischof, Lipp, Muspach, Rüfenacht, Locher, Hohlbaum, Jäppinen, R. Seiler, Meyer, Noser, M. Steiner, S. Steiner, Broder, Grigioni, Bleichenbacher.

Best Player: Illien (Weinfelden), Broder (Uzwil).

Hinweis

Das morgige Spiel entscheidet. Der Sieger aus dem Spiel EHC Uzwil – SC Weinfelden verbleibt in der 1. Liga, der Verlierer steigt in die 2. Liga ab. Die Partie findet um 18 Uhr in der Uzehalle statt.

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