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EISHOCKEY: Dank Hexer Bauer

Nach dem «leichten» Gegner Weinfelden stand den Uzwilern mit Wetzikon ein starker gegenüber. Uzwil siegte dennoch 3:0.
Urs Nobel
Valentin Bauer verhinderte zahlreiche derartige prickelnde Tor-Situationen. (Bild: Urs Nobel)

Valentin Bauer verhinderte zahlreiche derartige prickelnde Tor-Situationen. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Eine Eishockey-Weisheit sagt, der Torhüter sei 50 Prozent des Teams. Am Samstag war Uzwils Valentin Bauer der klare Matchwinner. Er hielt alles, was auf ihn zukam, und das war keineswegs wenig. Der EHC Wetzikon dominierte nämlich die ersten 20 Minuten deutlich. Die gefühlte Schussstatistik lautete zu jenem Zeitpunkt etwa 17:5.

Uzwil kam etwas besser aus der Kabine, musste aber trotzdem die erneute Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Dieser scheiterte aber weiter an Hexer Bauer, während das Heimteams aus zwei schnell ausgeführten Angriffen zwei Treffer realisierte. Einen davon in einer der sechs Überzahl-Situationen. Auf der Gästebank verstand man die Welt nicht mehr und verzweifelte zusehends. Der EHC Uzwil wiederum sah sich für seinen enormen Kampfgeist nach bis nach belohnt und vermochte im Schlussdrittel sogar zu dominieren. Nebst dem Umstand, dass er auch noch den dritten Treffer und nach 60 Minuten den Sieg bejubeln durfte.

Ein guter Goalie braucht auch gute Mitspieler

Niemand zweifelte am Schluss daran, dass Valentin Bauer nicht zum besten Spieler der Mannschaft gewählt würde. Bauer durfte jedoch vor allem im ersten Spieldrittel davon profitieren, dass die Zürcher Mal für Mal auf seinen Kasten schossen und er sich dabei richtig ins Spiel einbringen konnte. Er alleine hätte den Sieg aber nicht zustande gebracht. Dazu benötigte er Spieler auf dem Feld, welche sich der Fesseln, die ihnen der Gast auferlegte, nach bis nach entledigen konnten. Im Mitteldrittel ging das bereits etwas besser. Als Wetzikon zu resignieren begann, konnte zur Kür gestartet werden.

Eines ist nach dem Sieg und den anderen Resultaten in der 1. Liga, Gruppe Ost, klar. Es gibt nicht drei Mannschaften, die vorneweg ziehen, und den ganzen Rest. In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen.

Uzwil – Wetzikon 3:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Uzehalle – 367 Zuschauer – Sr. Baumann (Lamers/Nater).

Tore: 23. Lipp (Broder, Grigioni) 1:0, 27. Mirco Steiner (Broder, Ausschluss Trippel) 2:0, 43. Hohlbaum 3:0.

Strafen: 4-mal 2 min gegen Uzwil, 6-mal 2 min gegen Wetzikon.

EHC Uzwil: Bauer; Liechti, Grigioni, Simon Steiner Meyer, Noser, Bischof, Seiler, Lemm, Rotzinger, Lipp, Locher, Holdener-Rohner, Müller, Grau, Mirco Steiner, Broder, Hohlbaum, Jäppinen, Bleichenbacher.

EHC Wetzikon: Peter: Schneider, Zuber, Trippel, Wittwer, Marzan, Kräutli, Schenk, Laumbacher, Rüedi, Brandi, Rykart, Schäppi, Vesely, Hürlimann, Eggimann, Pons, Bucher, Buchmüller.

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