EISHOCKEY: Beide Teams dürfen mit einem Erfolg liebäugeln

In der zweiten Runde der 1. Liga können Wil und Uzwil je ein Heimspiel bestreiten. Der EC Wil spielt morgen Samstag um 17.30 Uhr gegen den EHC Wetzikon, die Uzwiler treffen gleichentags um 18 Uhr auf Arosa.

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Auch wenn es dem EC Wil in der ersten Runde auswärts in Arosa nicht zu einem Sieg gereicht hat und auch der EHC Uzwil nach seinem Erfolg in der Verlängerung gegen den SC Weinfelden einen Punkt abgeben musste, bleibt der Grundtenor bei bei­den Vereinen derselbe. «Unsere Mannschaft ist bedeutend stärker als jene in der letzten Saison und sie kann mit den anderen Gegnern mithalten.»

Mit einer beeindruckenden Willensleistung hat der EHC Uzwil vergangenen Samstag gegen den SC Weinfelden einen 1:3-Rückstand wettgemacht und die Verlängerung erzwungen. In dieser hat er vor Ablauf einer Minute nach dem Anpfiff den Siegtreffer erzielt.

Der EC Wil wiederum hat gegen den EHC Arosa auswärts gegen den klaren Favoriten mitgehalten und nur mit einem Tor Unterschied verloren. Zwei Treffer der Bündner sind dabei richtige Gastgeschenke gewesen, die Trainer Andy Ritsch kaum gerne gesehen hat. Trotz dieser beiden Geschenke wäre mehr möglich gewesen in Arosa. Dies wiederum zeigt auf, dass der Optimismus vor Beginn der Saison gerechtfertigt war.

Mit dem EHC Wetzikon bekommt es der EC Wil morgen Abend mit einem Gegner zu tun, der sein Startspiel gewinnen konnte. «Die Spiele gegen die Zürcher sind immer wie ein Derby und stets heiss umkämpft», rührt Sportchef Daniel Zeber die Werbetrommel für das Spiel.

Kevin Schüepp, der Trainer des EHC Uzwil, war vor Wochenfrist zuerst einmal zufrieden, dass er mit seiner neuen Mannschaft einen Sieg feiern durfte. Noch lieber wäre es ihm jedoch gewesen, sein Team hätte den Sieg schon in der normalen Spielzeit realisiert. Doch das verpasste diese wohl aus dem Grund, weil sie viel zu viele Strafen kassierte und so kaum einmal mit den normalen Linien spielen konnte. Schüepp steht jedoch vor der Mannschaft und nimmt sie in Schutz: «Spieler und Schiedsrichter müssen mit dem neuen Regelwerk zuerst zurechtkommen. Das kann noch einige Spiele dauern.»

Mit einer noch etwas besseren Leistung, vor allem einem besseren Start, darf der EHC Uzwil auch morgen gegen den EHC Arosa auf ein Erfolgserlebnis hoffen. Nahrung für diesen Optimismus hat sicher das knappe Resultat des EC Wil am vergangenen Sonntag gegeben.

Urs Nobel