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EISHOCKEY: Aufopfernd gekämpft, aber ohne Punkte geblieben

Der EHC Uzwil präsentierte sich in Frauenfeld in weit besserer Verfassung als noch vor Wochenfrist gegen die Pikes. Trotz sehr guter Leistung reichte es gegen die Thurgauer nicht zu einem Erfolg.
Die Uzwiler (gelb) stiegen motiviert in die Zweikämpfe und checkten an der Bande. (Bild: Urs Nobel)

Die Uzwiler (gelb) stiegen motiviert in die Zweikämpfe und checkten an der Bande. (Bild: Urs Nobel)

Die Auftaktphase der Uzwiler löste Erstaunen aus. Nicht der Favorit aus der Thurgauer Kantons-Metropole prägte das Geschehen, sondern die Uzwiler. Laux, der Keeper des Gastgebers hatte alle Hände voll zu tun, um für sein Team einen Rückstand zu verhindern. Das 0:0 nach 20 Minuten war allerdings gerecht, weil die Frauenfelder nach 15 Minuten die Pace deutlich erhöhten und in der Folge selber gefährlich vor Valentin Bauer auftauchten.

Die Einschätzung eines Frauenfelder Funktionärs in der ersten Drittelpause, dass er diese Saison noch nie einen derart schlechten EHC Frauenfeld gesehen habe, muss relativiert werden. Es waren die Uzwiler, welche sich in einer ausgezeichneten Verfassung präsentierten und dem Gegner bis auf die erwähnten letzten fünf Minuten des ersten Drittels keine Räume gewährten und dank grossem Einsatz das Unentschieden bis zur Pause bewahren konnten.

Wie vor einer Woche spielte wiederum Sportchef Patrick Ammann mit. Seinen Part an der Bande übernahm Massimo Diem. Ammann vermochte etliche Glanzlichter mit seinen Auftritten zu setzen. Er gewann als Center praktisch alle Bullys und setzte seine Mitspieler mit überlegten und genauen Pässen in gute Positionen. Es war auch Ammann, der beide Assist zu den Uzwiler Toren beisteuerte, doch eines nach dem andern.

Aaron Lipp traf zum ersten Tor der Partie und zu jenem Zeitpunkt durfte sich der EHC Uzwil unbescheiden Hoffnungen auf einen Erfolg machen. Zwei Treffer der Frauenfelder machten diese aber wieder zunichte. Der Ausgleich fiel nicht nur in einem dummen Moment, sondern auch auf unglückliche Art und Weise. Der Verlegenheitsschuss von Suter fand den Weg nur ins Tor, weil er wegen eines Uzwiler Schlittschuhs dorthin abgelenkt wurde. Das zweite Goal des Gastgebers war eine Reaktion der Uzwiler Konsternation auf den ersten Treffer.

Uzwil gab nicht auf, schaffte den Ausgleich und hoffte auf eine Verlängerung. Diese erstickte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit mit dem dritten Frauenfelder Treffer, der den Sieg bedeutete. Für Uzwil blieb die Konsternation der Niederlage, aber auch die Erfahrung, dass man mit einer solchen Leistung in Zukunft einige Spiele gewinnen könnte.

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

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