EISHOCKEY: 3:2-Sieg nach Verlängerung

Der EHC Frauenfeld erhöht in der Playoff-Halbfinalserie gegen den EHC Bülach auf 2:0. Die Frauenfelder gewannen vor 610 Zuschauern in heimischer Halle mit 3:2.

Andy Anderhalden
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Die Frauenfelder 1.-Liga-Eishockeyspieler sind dem Final zum Greifen nah. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Frauenfelder 1.-Liga-Eishockeyspieler sind dem Final zum Greifen nah. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Bülach startete gestern Abend besser in das zweite Playoff-Halbfinalspiel in Frauenfeld. Der EHCF bekundete zu Beginn Mühe und musste mehrmals mit einem unerlaubten Befreiungsschlag ein wenig Ruhe ins Spiel bringen. Nach gut sechs Spielminuten gelang auch ihnen ein Schuss auf das Tor der Gäste. Wenig später kam gar die Führung für den EHC Frauenfeld. Das schöne Zuspiel von Geiser verwertete Fehr zum 1:0 für die Gastgeber. Frauenfeld spielte ein starkes Boxplay, das dem EHC Bülach Mühe bereitete. Das Schussverhältnis von 14:8 für den EHC Bülach widerspiegelt das Spielgeschehen. Trotz weniger Spielanteile konnte der EHC Frauenfeld mit einer knappen Führung in die erste Pause.

90 Sekunden waren im mittleren Drittel gespielt, da gelang Walder vom EHC Bülach der Ausgleich. Wieder waren es die Zürcher Unterländer, welche zu mehr Chancen kamen. In der 28. Spielminute kamen die Thurgauer zu ihrem ersten Überzahlspiel an diesem Abend. Trotz guter Chancen gelang es ihnen nicht, erneut in Führung zu gehen. In der 53. Minute waren es die Zürcher, welche in Führung gingen. Ein Konter von Kobert schloss Urech zur 2:1-Führung für den EHC Bülach ab. Noch vor der zweiten Sirene bot sich für den EHC Frauenfeld die Möglichkeit, den Ausgleich in Überzahl zu erzielen, was jedoch ungenutzt blieb. Kaum wurde das Spiel wieder aufgenommen, kamen die Gäste aus Bülach zu einer weiteren guten Chance, liessen sie aber ungenutzt. Im Gegenzug kam Schoop ins Drittel der Zürcher, spielte den Puck zu Zeller und der Ausgleich war Tatsache. Danach war das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, scheiterten aber an den Torhütern. In der 50. Minute konnte Frauenfeld in Überzahl spielen, da ein Zürcher wegen Spielverzögerung auf die Strafbank musste. Wieder nutzten die Thurgauer diese Möglichkeit nicht zur Führung. Auch drei Minuten vor Ende des dritten Drittels war das Spiel noch ausgeglichen und die über 610 Zuschauer stellten sich auf eine Verlängerung ein.

Zu Beginn der ersten Verlängerung musste Frauenfeld über eine Minute mit einem Spieler weniger auskommen, kam aber zu einer sehr guten Chance, das Spiel zu entscheiden. Erstmals in diesem Spiel hatte Frauenfeld mehr Anteil als der Gast aus dem Zürcher Unterland. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Tor von Bülach. In der 70. Spielminute entschied Pargätzi das Spiel zugunsten der Thurgauer. Damit führt der EHC Frauenfeld in dieser Serie mit 2:0 und kann schon morgen Donnerstag den Einzug in den Final schaffen.