Eisenhut verlässt FC Kirchberg

Er konnte dem Lockruf seines Stammvereins, des FC Tobel-Affeltrangen, nicht widerstehen. Trainer Ruedi Eisenhut hat deshalb bei Kirchberg demissioniert.

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FUSSBALL. Im Sommer 2013 hat Ruedi Eisenhut die erste Mannschaft des FC Kirchberg als Cheftrainer übernommen. Nach nur eineinhalb Jahren hat er nun darum gebeten, seinen laufenden Vertrag aufzulösen, damit er das Traineramt beim FC Tobel übernehmen kann.

Längerfristig geplant

Die Verantwortlichen des FC Kirchberg bedauern den frühzeitigen Abgang von Ruedi Eisenhut sehr und können die Enttäuschung über diesen Entscheid nicht verbergen. «Es war unsere Absicht, mit Ruedi Eisenhut als Trainer der ersten Mannschaft langfristig und nachhaltig etwas aufzubauen. So stand auch vor wenigen Wochen einer vorzeitigen Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre nichts im Wege. Natürlich waren wir überrascht, dass Ruedi Eisenhut den FC Kirchberg trotz laufendem Vertrag und der geplanten Vertragsverlängerung verlassen möchte» so Silvan Breitenmoser, Präsident des FC Kirchberg.

Auf Kurs zum Saisonziel

Ruedi Eisenhut ist es gelungen, mit der ersten Mannschaft des FC Kirchberg in der Saison 2013/2014 den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga zu realisieren. In der laufenden Saison belegt die Mannschaft den 9. Tabellenplatz in der 3. Liga Gruppe 4 und ist somit auf Kurs zum Saisonziel Ligaerhalt.

Enttäuschter Präsident

Der FC Kirchberg hat alles versucht, um Ruedi Eisenhut in Kirchberg zu halten. Ohne Erfolg. «Es ist schade, dass wir nicht weiter auf die Dienste von Ruedi Eisenhut zählen dürfen. Er hat seinen Job in Kirchberg hervorragend gemacht. Wir hätten uns eine längere Zusammenarbeit sehr gewünscht», so der Präsident.

Nicht leicht gefallen

Der Vertrag mit Ruedi Eisenhut wird somit auf seinen persönlichen Wunsch aufgelöst. «Die Gespräche verliefen in fairem Rahmen. Der Entscheid ist Ruedi Eisenhut nicht leicht gefallen, das haben wir in den Gesprächen gespürt. Es hat ihm beim FC Kirchberg sehr gut gefallen. Leider konnte er den Lockrufen seines Stammvereins nicht widerstehen, was in einem gewissen Sinn auch nachvollziehbar ist», so der Präsident.

Die Suche läuft

Die Verantwortlichen des FC Kirchberg werden nun alles daran setzen, um bis zum Start der Vorbereitung einen passenden neuen Cheftrainer präsentieren zu können. (pd)