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Einweihungsfest Heilpädagogische Schule Flawil: 1130 Meter roter Faden durchs Haus

Der Ersatzbau der Heilpädagogischen Schule Flawil ist bezugsbereit. Der Star des Tages soll am Einweihungsfest das Schulhaus sein. Durch die Räumlichkeiten wird geführt – auf eine unübliche, aber originelle Art.
Zita Meienhofer
Die Lehrkräfte Sascha Edelmann, Barbara Keller und Maya Perroulaz (von links) mit den von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Plakaten, die zur Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus (hinten) der HPS in Flawil einladen. (Bild: Zita Meienhofer)

Die Lehrkräfte Sascha Edelmann, Barbara Keller und Maya Perroulaz (von links) mit den von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Plakaten, die zur Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus (hinten) der HPS in Flawil einladen. (Bild: Zita Meienhofer)

Maya Perroulaz, Barbara Keller und Sascha Edelmann kennen ihr Schulhaus. Sie unterrichten seit 18 und mehr Jahren an der Heilpädagogischen Schule in Flawil. Sie waren schon dabei, als 1998 der Erweiterungsbau (HPS 2) realisierte wurde. HPS 1 wurde 1970 gebaut. Nun geht es in die dritte Runde. Während Jahren waren Schulklassen im Jugendhaus der evangelischen Kirchgemeinde eingemietet. Dieses Haus wurde abgerissen und die Heilpädagogischen Vereinigung Gossau-Untertoggenburg-Wil liess einen Ersatzbau erstellen: HPS 3.

Während drei Jahren lebten deshalb die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte mit dem Baustellen-Betrieb. Nächsten Samstag wird nun dieser Ersatzbau, der 11,3 Millionen Franken (samt Kauf der Liegenschaft) kostete, eingeweiht. Dieses Fest soll etwas Besonderes und von allen Benutzenden mitgestaltet werden, da waren sich Sascha Edelmann, Barbara Keller und Maya Perroulaz einig. «Involviert sein in die Festivitäten musste zwingend auch das Schulhaus, denn es ist schliesslich der Star des Tages», so Sascha Edelmann.

Bunte Plakate, vergessene Werkzeuge,
ein roter Faden

Nun waren Ideen gefragt und an denen scheint es in der HPS nicht zu fehlen. Das zeigen bereits die bunten Plakate mit den unterschiedlichen Sujets. «Jede Schülerin und jeder Schüler hat ein Bild gemalt und diese wurden für die Drucksachen verwendet», erklären die organisierenden Lehrkräfte. So bunt wie die Plakate zeigt sich das Programm des Tages. Gezeigt werden das umweltfreundliche Schulgelände und der Verbleib des Kunstwerks von HPS 2, die Kastanie. Und natürlich werden die Türen geöffnet, die Räume gezeigt – jedoch nicht auf die übliche Weise. «73 Einblicke am roten Faden», heisst das Thema der Führung durch die Gebäude.

In jedem der 73 Räume zeigen die «Bewohner», wofür ihr Raum genutzt wird. Im Programm stellen sie in wenigen Sätzen ihren Raum vor. «Wir sind keine Pappnasen», heisst es kurz und bündig beim Raum 70. «Zusammen suchen wir Spuren und werden zu eigenen Figuren», wird Raum 4 beschrieben. «Raum für alles Fahrbare…», ist Nummer 36. Ein roter Faden führt die Interessierten durch die Räume, er ist 1130 Meter lang und kreuzt sich nie. Die Führung kann jedoch auch auf andere Weise begangen werden: mit einer Schatzsuche oder einem OL, bei dem vergessene Gegenstände aus der Bauzeit gefunden werden müssen.

Die 146 Schülerinnen und Schüler zwischen vier und 18 Jahren hatten intensiv auf das Fest hin gearbeitet. Nächste Woche feiern sie nun ihr Fest, denn am Samstag sind sie Gäste. «Sie sind voller Vorfreude», so Sascha Edelmann, der sich nun auf eine Zeit ohne Provisorien freut.

Witziges, musikalisches und «Probiererli»

Den Start und den Schlusspunkt des Einweihungsfestes gestaltet Zauberer und Pyrotechniker Hannes vo Wald. Dazwischen erhalten die Besuchenden auf witzige Art und Weise Einblick in die Räume der HPS sowie ihrer Geschichte. Musik soll in der HPS auf keinen Fall fehlen. Die Zwei-Mann-Band sowie Pätschwerk sind Formationen aus der Ostschweiz, die auf ihre Weise überraschen, und das Publikum zu unterhalten wissen. Flüssiges, Salziges, Süsses wird in der Genuss-Festwirtschaft angeboten. Hier soll es für jeden etwas haben: Burger und Würste vom Grill, Pommes, Raclette, Suppen, Pizze, Kuchen und Glaces – immer in der Grösse einer Probierportion, damit alles genossen werden kann. (zi) Hinweis Das Einweihungsfest findet am Samstag, 11. Mai, von 10 bis 16 Uhr statt in der HPS Flawil statt. Parkplätze auf dem Schulareal gibt es nicht, es sind die öffentlichen zu benutzen. Den Start und den Schlusspunkt des Einweihungsfestes gestaltet Zauberer und Pyrotechniker Hannes vo Wald. Dazwischen erhalten die Besuchenden auf witzige Art und Weise Einblick in die Räume der HPS sowie ihrer Geschichte. Musik soll in der HPS auf keinen Fall fehlen. Die Zwei-Mann-Band sowie Pätschwerk sind Formationen aus der Ostschweiz, die auf ihre Weise überraschen, und das Publikum zu unterhalten wissen. Flüssiges, Salziges, Süsses wird in der Genuss-Festwirtschaft angeboten. Hier soll es für jeden etwas haben: Burger und Würste vom Grill, Pommes, Raclette, Suppen, Pizze, Kuchen und Glaces – immer in der Grösse einer Probierportion, damit alles genossen werden kann. (zi) Hinweis Das Einweihungsfest findet am Samstag, 11. Mai, von 10 bis 16 Uhr statt in der HPS Flawil statt. Parkplätze auf dem Schulareal gibt es nicht, es sind die öffentlichen zu benutzen.

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