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Einkaufszentrum Breite in Rickenbach prägt das Dorf: Jetzt wird es für 37 Millionen ausgebaut

Die rund 100 Teilnehmer am Rickenbacher und Wilener Gewerbeapéro zeugen vom Interesse fürs lokale Gewerbe.
Christoph Heer
Die Gewerbler lassen sich über die Aus- und Umbaupläne des Coop Breite in Rickenbach informieren. Bild: Christoph Heer

Die Gewerbler lassen sich über die Aus- und Umbaupläne des Coop Breite in Rickenbach informieren. Bild: Christoph Heer

Für Rickenbachs Gemeinderat Hans Suter ist es ein äusserst positives Zeichen, dass an diesem Gewerbeapéro am Mittwochabend derart viele einheimische Gewerbler teilgenommen haben. «Das zeigt auf, dass das Interesse an der Breite, unserem Coop-Einkaufszentrum, gross ist.» In der Tat, sei die Breite nicht nur ein wichtiges Einkaufszentrum, es sei auch immer noch ein Stück weit ein Dorfladen. «Schon in früheren Jahren, damals noch zu den Waro-Zeiten, wusste man ob der Wichtigkeit dieses Standortes.»

Was Hans Suter damit meint, erklärt er dahingehend, als dass die Waro damals die umsatzstärkste Waro der ganzen Schweiz war. «Und jetzt, viele Jahre später, investiert Coop weiter in diesen Standort, ein positives Zeichen», sagt Suter. Pro Jahr zählt der Coop Breite (ohne Coop Bau und Hobby) rund eine Million Kunden.

Dem Onlinehandel Paroli bieten

Die jetzige Infrastruktur des Coop besteht in dieser Form seit 17 Jahren. So ist es einleuchtend, dass jetzt die technischen Anlagen fällig sind und dem Konsumenten ein neues Einkaufserlebnis geboten werden soll.

Stephan Rempfler, Leiter Ladenbau Ostschweiz und Tessin, bekräftigt vor den Gewerbetreibenden, dass der Onlinehandel grosse Konkurrenz darstellt. «Wir müssen das Einkaufen hier in der Breite zu einem neuartigen Erlebnis machen, damit wir dem Onlinehandel Paroli bieten können. Zudem werden wir die engen Platzverhältnisse, welche hier an stark frequentierten Tagen herrschen, mit dem Umbau hinter uns lassen.»

Rempfler sagt, dass für den Umbau des Gebäudes 23 Millionen Franken vorgesehen sind. «Und weitere 14 Millionen Franken werden in die Ausbauten der eingemieteten Geschäfte, die allesamt bleiben werden, investiert. Das Innenleben wird sich merklich verändern.» Eine Fischabteilung und ein Take-away kommen hinzu, Holzböden und Holzverkleidungen werden dem Laden ein neues Aussehen verleihen und das Coop-Restaurants von 180 auf 250 Sitzplätze vergrössert.

Millionen für ein neues Einkaufserlebnis

Zudem werden rund zehn Meter, in Richtung des Parkplatzes, angebaut. Laut Rempfler wird der neue Käse-Humidor ein Markenzeichen des neuen Coop. «Dieser wird ein Traum für jeden Käseliebhaber», verspricht er. Baustart soll – bei stets aktivem Verkaufsgeschäft – im kommenden Frühjahr sein, die Eröffnung ist für Herbst 2021 geplant.

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