Einheit in Vielfalt

WIL. Bereits zum 17. Mal führte die Katholische Pfarrgemeinde Wil das Fest der Nationen durch. Nach zweimaligem Asyl in der Klinik fand der zweite Teil des traditionellen Anlasses auf dem Gelände des renovierten Pfarreizentrums statt.

Christoph Oklé
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Filipinas: Nicht nur Kochen, sondern auch Essen macht Spass.

Filipinas: Nicht nur Kochen, sondern auch Essen macht Spass.

Bereits zum 17. Mal führte die Katholische Pfarrgemeinde Wil das Fest der Nationen durch. Nach zweimaligem Asyl in der Klinik fand der zweite Teil des traditionellen Anlasses auf dem Gelände des renovierten Pfarreizentrums statt.

Gemeinsamer Glaube

«Einheit in Vielfalt» lautet das Motto der Katholischen Pfarrgemeinde Wil. Und dies war besonders am vergangenen Samstagabend zu erleben. Menschen verschiedener Kulturen und Nationen hatten sich in ihrer Vielfalt in der Kirche St.

Peter in Wil zum Gottesdienst eingefunden. «Was uns trotz verschiedener Haut- und Haarfarbe zur Einheit verbindet, ist der gemeinsame Glaube», stellte der Stadtpfarrer in der Begrüssung zum Gottesdienst fest, den er zusammen mit fünf ausländischen Priestern zelebrierte, welche die verschiedenen Emigrantengruppen seelsorgerisch betreuen.

Fröhlich sein als Gebot

Nicht nur dieses und jenes zu unterlassen, um ein gottgefälliges Leben zu führen, steht in Deuteronomium der Tora, sondern auch die Aufforderung fröhlich zu sein. Dieser Ausschnitt als Lesung war denn auch Losung für das nachfolgende fröhliche Treiben. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde nämlich ausgiebig gefeiert.

Die Beteiligung war dermassen gross, dass trotz herrlichen Wetters nicht nur die Festwirtschaft draussen, sondern auch der Saal mehr als bis auf den letzten Platz besetzt war. An zahlreichen Ständen wurden kulinarische Köstlichkeiten aus vielen Ländern angeboten, und auf der Bühne des Pfarreisaals fanden Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt ein begeistertes Publikum.

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