Einfachere Abfallentsorgung: Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid installiert den 1000. Unterflurbehälter

Nach knapp vier Jahren hat der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) in den 35 Mitgliedsgemeinden 1000 Unterflurbehälter installiert. Dies ermöglicht der Bevölkerung, den Kehrichtsack jederzeit zu entsorgen.

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Bereits 1000 Unterflurbehälter hat der ZAB installiert. Der neueste steht in der Stadt Gossau. Er konnte in diesen Tagen dem Betrieb übergeben werden.

Bereits 1000 Unterflurbehälter hat der ZAB installiert. Der neueste steht in der Stadt Gossau. Er konnte in diesen Tagen dem Betrieb übergeben werden.

Bild: PD

(pd/dh) Im Herbst 2016 beschloss der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB), in seinem Verbandsgebiet von einer Haus-zu-Haus-Kehrichtsammlung auf Unterflurbehälter umzusteigen. Nach weniger als vier Jahren stehen bereits 1000 solcher Behälter in den Mitgliedsgemeinden im Einsatz, wie der ZAB mitteilt. Dies entspräche zwei Drittel der vorgesehenen Behälter in den 35 Mitgliedsgemeinden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten sich schnell an das neue Sammelsystem gewöhnt und sind von den Vorzügen überzeugt.

Finanzierung mit den Einnahmen aus den Sackgebühren

Im November 2016 stimmten die Delegierten des Zweckverbands einem Rahmenkredit von 16 Millionen Franken für die Umsetzung in den 35 Mitgliedsgemeinden zu. Mit den installierten 1000 Unterflurbehälter hat der ZAB in den letzten Jahren bereits rund 10 Millionen Franken investiert – pro Behälter entspricht dies einem Betrag von rund 10'000 Franken. Mit diesem Beitrag werden nebst dem Behälter insbesondere die Aufwendungen der Gemeinden im Bereich der Tiefbau- und Erdarbeiten sowie für Dienstbarkeiten und Verwaltungskosten abgegolten.

Zu den Leistungen des ZAB gehören weiter auch die regelmässige Reinigung der Unterflursysteme sowie Service- und Wartungsarbeiten. Sowohl die Beschaffung der Infrastruktur als auch der Betrieb erfolgen über die Kehrichtsackgebühr.

Vorteile liegen auf der Hand

Unterflursysteme haben verschiedene Vorteile. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten eine 24-Stunden-Entsorgungsmöglichkeit an 365 Tagen im Jahr. Der ZAB schreibt:

«Der Kehrichtsack kann dann entsorgt werden, wenn er voll ist und nicht dann, wenn die Abfuhr stattfindet.»

So könnten Säcke beispielsweise auch vor den Ferien unproblematisch entsorgt werden. Tourenausfälle an Feiertagen verlieren an Bedeutung.

Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass keine Tierverbisse mehr stattfänden. Dies führe bei den bereit gestellten Kehrichtsäcken sehr oft zu unangenehmen Bildern in den Quartieren und Dörfern. Zudem müssten die grossen Kehrichtfahrzeuge nicht mehr überall in die Quartiere hineinfahren:

«Weniger Stopps, weniger Abgase und erhöhte Verkehrssicherheit in den Quartieren.»

Positive Bilanz nach vier Jahren

Nach knapp vier Jahren haben nun bereits rund 20 Gemeinden komplett auf Unterflurbehälter umgestellt, weitere Gemeinden stehen kurz vor dem Abschluss. In diesen Tagen konnte so in der Stadt Gossau der 1000. Behälter des ZAB in Betrieb genommen werden.

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