Eine weitere Enttäuschung

In der Nationalliga B verlieren die Frauen des FC Kirchberg auswärts beim FC Malters mit 0:2. Es ist bereits das siebte sieglose Spiel in Serie.

Bettina Peter
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FUSSBALL. Auch am vergangenen Wochenende wäre ein Punktgewinn enorm wichtig gewesen für das Team aus dem unteren Toggenburg. Bereits sechsmal in Serie hatten zuvor keine drei Punkte mehr eingefahren werden können – und Nummer sieben folgte am vergangenen Samstagabend. Kirchberg war zu Gast in der Innerschweiz bei Malters, das in der Tabelle deutlich besser dasteht. Am Ende mangelte es an der letzten Konsequenz und am Glauben an den Sieg, dass es wieder nicht zu einem Erfolg reichte und eine 0:2-Niederlage resultierte.

Latte statt Tor getroffen

Wie schon oft startete Kirchberg gut in die Partie. Es gelang den Gästen, von Anfang an Druck nach vorne zu machen. Bei Ballverlusten setzten sie sofort nach, um das Leder möglichst schnell wieder zurückzuerobern, und drängten den Gegner in die eigene Platzhälfte zurück. So gelang es ihnen einige Male vor das gegnerische Tor vorzustossen. Das Glück lag aber wieder nicht auf ihrer Seite, als Michèle Fehr lediglich die Latte traf und auch bei weiteren Abschlussversuchen kein Tor resultierte.

Im Laufe der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt zusehends und es war Malters, das zu klareren Torchancen kam. Nur dem Unvermögen der gegnerischen Stürmer war es zu verdanken, dass die Gäste nicht bereits vor der Pause in Rückstand gerieten. Teilweise versagten die Innerschweizerinnen kläglich vor dem Kirchberger Tor, was eigentlich hätte bestraft werden müssen.

Schwache fünf Minuten

In der zweiten Halbzeit unternahmen die Gäste zu wenig, um den Sieg zu erzwingen. Im Gegenteil: Sie zogen fünf schwache Minuten ein, die zwei Gegentreffer zur Folge hatten. Beide Male mangelte es an der konsequenten Abwehrarbeit auf Seiten der Gäste. Die gegnerische Offensive genoss jeweils zu viel Freiraum und nun versagten Malters die Nerven nicht mehr vor dem Tor. Vielleicht war das Fehlen der Kirchberger Abwehrchefin Martina Sätteli, welche nach der vierten Verwarnung in dieser Saison gesperrt war, ein zu grosser Verlust.

Die Gegentreffer waren ein herber Dämpfer für die Toggenburgerinnen. Danach gelang es ihnen nicht mehr sich aufzuraffen, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Wieder musste man sich mit einer Niederlage abgeben.

Moral bewahren

Obwohl Kirchberg nun bereits seit sieben Partien nicht mehr gewinnen konnte, ist die Moral der Mannschaft nicht am Boden. Vor der Winterpause stehen noch drei Meisterschaftsspiele an. Ziel wird sein noch so viele Punkte wie möglich zu gewinnen, um nicht völlig ins Hintertreffen zu geraten. Danach kann die Winterpause genutzt werden, um sich optimal auf die wichtigen Spiele im Frühling vorzubereiten.

FC Kirchberg: Hess; Scherrer, Böni, Ruckstuhl (46. Dal Molin), Schilter; Fehr, Gemperle (70. Räber), Bettina Peter; Salzmann, Forrer (55. Drittenpass), Andrea Peter.