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Eine vertretbare Luxuslösung

An einer Informationsveranstaltung zum Lernschwimmbecken sprach sich bei einer konsultativen Befragung ein Grossteil der Bevölkerung für den Erhalt des Hallenbades aus. Dies trotz geschätzten Kosten von 1,7 Millionen. Dass einige forderten, die Gemeinde Zuzwil müsse sich ebenfalls an den Kosten beteiligen, entbehrt jeglicher Logik.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz, Redaktor Wiler Zeitung

Gianni Amstutz, Redaktor Wiler Zeitung

Der Wunsch, das eigene Schwimmbad zu erhalten, ist verständlich. Die Kosten-Nutzen-Frage sollte man sich dabei aber wohl nicht stellen. Auch Kinder aus Gemeinden ohne eigenes Bad lernen das Schwimmen. Vielmehr stehen ideelle Werte bei der Diskussion im Vordergrund. Man will die mutige Entscheidung, welche vor 50 Jahren getroffen wurde, nicht zunichtemachen. 1,7 Millionen sind zwar ein hoher Preis dafür und für mehr Unabhängigkeit, kürzere Anfahrtswege und einen ausgedehnten Schwimmunterricht, für die Gemeinde in ihrer derzeitigen finanziellen Lage aber allemal zu verkraften. Eine Investition in die Sicherheit der Kinder – wenn auch eine Luxuslösung – ist sicher nicht verlorenes Geld.

Dass sich aber die Gemeinde Zuzwil an der Sanierung beteiligen soll, wie dies von einigen gefordert wurde, entbehrt jeglicher Logik. Der grosse Bruder aus dem Westen hat mit dem Wiler Bergholz eine andere Lösung gefunden. Niemand kann erwarten, dass Zuzwil für etwas Geld bezahlt, das der eigenen Bevölkerung keinen Mehrwert bringt.

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