Eine intakte Vertrauensbasis

Eine einzige Wortmeldung unter Traktandum Varia könnte den Schluss zulassen, dass es an der Delegiertenversammlung des OFV langweilig gewesen wäre. Dem ist jedoch nicht so. Vielmehr zeigten sich die Delegierten mit der Arbeit des Verbands sehr zufrieden.

Urs Nobel
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FUSSBALL. Die Delegiertenversammlung des Ostschweizer Fussballverbands (OFV) fand in Flawil anlässlich der 100-Jahr-Jubiläumsfeierlichkeiten des FC Flawil statt. Verbandspräsident Stephan Häuselmann nahm sich vor, die Versammlung innert zwei Stunden beenden zu können. Dies gelang vor allem deshalb, weil der Vorstand auch mittels eines Bulletins bereits im Vorfeld der Versammlung sehr ausführlich informiert hatte.

Ostschweiz rückt zusammen

Häuselmann blieb es somit in seinen Einführungsworten vorbehalten, die schriftlich abgegebenen Informationen noch zu ergänzen. So teilte er unter anderem mit, dass der Ostschweizer Verband um vier Vereine (Futsal-Clubs) angewachsen sei und dass 3800 Fussballer, die in 138 Vereinen von 2500 Trainern geführt werden, eingetragen sind. Der Verbandspräsident ging auch auf das Thema «Future Champs Ostschweiz» ein und zeigte Freude, dass die talentierte Jugend eine einheitliche Ausbildung geniesse. «Die Fussball-Ostschweiz rückt zusammen», bilanzierte Häuselmann.

Zwei Plätze für den FC Flawil

Seitens der Gastgeber informierte FC-Flawil-Präsident Hans Fässler darüber, dass seinem Verein ein Meilenstein in der Geschichte bevorstehe: «Wir stehen vor der Abstimmung, ob wir künftig über zwei meisterschaftswürdige Plätze verfügen dürfen.»

Barbara Tigges stellte die Gemeinde vor. Die Gemeinderätin sprach von einem schönen Dorf und rühmte dessen ideale Infrastruktur. Mit «In Flawil seid ihr immer willkommen» erntete sie Applaus und viel Sympathie.

Mehr Frauen als Eishockeyaner

Peter Gillieron, der Zentralpräsident, brachte auf den Punkt, was im OFV Sache ist: «Dass der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt wurde, ist ein gutes Zeichen, ein Zeichens des Vertrauens.» Gillieron ging auch auf die Leistung des FC St. Gallen ein und meinte, dass es für den Schweizer Fussball gut sei, wenn nicht immer dieselben an der Tabellenspitze seien. Interessant seine Aussage zum Thema Frauenfussball: «Es spielen schon heute mehr Frauen Fussball in der Schweiz als es Eishockeyaner im Land gibt.»