Eine Hommage an den «Beeriapfel»

Drucken
Teilen
Beat Moser (Mitte) pflanzte mit Martin Juen den jungen Baum. (Bild: vk)

Beat Moser (Mitte) pflanzte mit Martin Juen den jungen Baum. (Bild: vk)

Niederhelfenschwil Am Wochenende war in der Schweiz der Tag des Hochstammbaumes. «Gerade in der Ostschweiz ist er ein Teil unserer Geschichte und Kultur, er prägt unser Landschaftsbild», betonte die Gemeinderätin Patricia Juen. Der Ursprung des Nieder­helfenschwiler Beeriapfels geht rund 175 Jahre zurück.

Damals grub ein Bauer im Buchenwald einen Wildling aus und pflanzte ihn auf seinem Anwesen. Die unansehnliche Pflanze entwickelte sich zu einem herrlichen Baum mit ausladender Krone. Die Sorte konnte jedoch nicht stabilisiert werden, die Bäume degenerierten, heute sind es nur noch einzelne. Die Reiser (Zweige) der alten, noch vorhandenen Bäume stammen von Hans Moser. Sein Sohn Beat pflanzte mit Martin Juen und Kindern den jungen Baum am alten Pilgerweg bei der Kobesen. (vk)