Eine erfreuliche Zwischenbilanz

FUSSBALL: Der FC Tobel-Affeltrangen zeigt sich zufrieden. Nach der sportlich erfolgreichsten letzten Saison stehen die Tobler vor einer weiteren anspruchsvollen Ausgangslage.

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FUSSBALL: Der FC Tobel-Affeltrangen zeigt sich zufrieden. Nach der sportlich erfolgreichsten letzten Saison stehen die Tobler vor einer weiteren anspruchsvollen Ausgangslage.

Auch Kleine vollbringen Grosses

Sportchef Kernen sieht die Nachhaltigkeit als grösste Herausforderung: «Als wir im Herbst 2007 die strategischen Ziele und Möglichkeiten für den Zeitraum bis 2013 verabschiedeten, waren wir uns bewusst, dass das Vorhaben schwierig, vielleicht gar Wunschdenken darstellt. Mit grossem Wille und Beharrlichkeit gingen wir an die Umsetzung und stellen heute mit Freude fest, dass man auch mit einem kleinen Dorfverein mit sehr bescheidenen Mitteln sehr viel bewegen und erreichen kann. Nun gilt es, dieses Niveau nachhaltig zu festigen.»

Der strategische Sollzustand ist mit dem Wiederaufstieg in die 3. Liga als Ganzes erreicht, nachdem die Juniorenmannschaften bereits in den Vorjahren alle sportlichen mittelfristigen Vorgaben realisiert hatten.

Fanionteam überrascht

Die erste Mannschaft mit Trainer Esposito überrascht aktuell mit dem vierten Zwischenrang. Aus elf Vorrundenpartien resultierte lediglich eine Auswärtsniederlage in Uzwil. Insbesondere die Heimbilanz darf sich sehen lassen. Einzig Absteiger Glarus entführte auf der Breite einen Punkt. Sowohl der Tabellenführer Eschenbach sowie die selbsternannten Aufstiegsaspiranten Flawil und Henau mussten auf der Breite Federn lassen und mit leeren Händen die Heimreise antreten. Die Hinterthurgauer kehrten fünfmal mit einem Remis von fremdem Terrain heim und banden die jeweiligen Gastgeber durch diese Punkteteilungen zurück. (pd)

Derby-Siege sind doppelt schön

HANDBALL. Mit dem 27:24-Sieg gegen Flawil rehabilitierten sich die Wiler Frauen für die unnötige Niederlage gegen Brühl. Dass mit den Flawilerinnen ein direkter Konkurrent in der Tabelle geschlagen werden konnte, ist umso schöner, hatte man doch noch vor einem Jahr gegen diesen Gegner in der Auf-/Abstiegsrunde auch gut gespielt, aber knapp verloren.

Schon eine Minute vor Spielschluss gab es für die Wiler Bank kein Halten mehr. Mit drei Toren Vorsprung im Rücken und selbst im Angriff war die Sache eigentlich klar. Es galt nur noch die gut 60 Sekunden über die Runden zu bringen und zum ersten Mal das Derby gegen Flawil zu gewinnen. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Das Team lag sich in den Armen und zelebrierte mit den mitgereisten Fans diesen Erfolg. Ein Sieg, der keineswegs selbstverständlich war und der erarbeitet werden musste. (pd)

KTV Wil: Eigenmann, Manser; Aleotti, Bollhalder, Domeisen, Farcher, Fändrich, Geissbühler, Harder, Keckeis, Knaus, Schönenberger C., Schönenberger S., Zäch.