Eine Einsprache ist noch hängig

Die Erweiterung des Amphibienschutzes beim Bettenauerweiher kann wegen einer Einsprache noch nicht realisiert werden. Gleich verhält es sich mit dem geplanten Rad- und Gehweg von Oberuzwil bis zum Vorplatz des Pfadiheims.

Philipp Stutz
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Das Projekt sieht unter anderem vor, die bestehenden Durchgänge unter der Strasse zu verbreitern. (Bild: Philipp Stutz)

Das Projekt sieht unter anderem vor, die bestehenden Durchgänge unter der Strasse zu verbreitern. (Bild: Philipp Stutz)

OBERUZWIL. «Unser pendentes Grossprojekt Erweiterung der bestehenden Amphibienschutzanlage westwärts Richtung Jonschwil ist im Gegensatz zu meinen letztjährigen Ausführungen leider wegen Einsprachen stecken geblieben», sagte Eduard Huber, Präsident des Vereins Pro Bettenauerweiher, an der Hauptversammlung vom Montag. Trotz immer stärker aufkommendem Auto- und Lastwagenverkehr an der Staatsstrasse könne auch der geplante Geh- und Radweg noch nicht verwirklicht werden.

Langwieriges Verfahren

Die Behandlung der Einsprachen nehme nun bereits 15 Monate in Anspruch. «Wir können nach wie vor nur hoffen», sagte Huber fatalistisch. Und so werde der Verein auch im nächsten Jahr wieder provisorische Plastikzäune errichten müssen, um die Erdkröten vor dem Überqueren der Strasse einzusammeln und sie damit vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Rückläufige Zahlen

Dieses Jahr sind die provisorischen Zäune laut Huber rechtzeitig erstellt und die Tiere eingesammelt worden. Die Zahl der Amphibien sei rückläufig. «Wir vermuten, dass dies mit den hohen Tagestemperaturen und kalten Nächten zusammenhängt, die den Tieren im Frühjahr zu schaffen machten», sagte Huber. Bei der Zuwanderung seien vom 5. März bis 11. April dieses Jahres 440 Amphibien – zumeist Erdkröten – gezählt worden. Bei der Rückwanderung habe man 270 Tiere erfasst.

Wanderweg ausgebessert

Wie jedes Jahr wurde der Kiesbelag auf dem Wanderweg rund um den Weiher durch die Unterhaltsgruppe der Bühler Immo AG ergänzt und das Gras beziehungsweise der Schilf entlang des Wanderwegs gemäht. Als neue Kassierin des Vereins wurde Doris Scherrer gewählt, welche die Nachfolge von Luzia Bühler antritt. Die Gemeinde Uzwil entrichtet dem Verein einen jährlichen Beitrag von 750 Franken, Jonschwil steuert 1000 Franken und Oberuzwil 1250 Franken bei.

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