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Einblicke ins Leben zweier starker Frauen: Antonia Zemp und Mona Petri bei Persönlich im Hof zu Wil

Die Ausgabe am Sonntag von «Persönlich im Hof zu Wil» sprengte beinahe den Rahmen. Infolge Grossandrangs mussten Stühle organisiert werden, die beiden Gäste und der Moderator liessen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.
Christoph Heer
Für Gelächter, Kurzweil und Spannung war gesorgt. Antonia Zemp, Mona Petri und Moderator Roland P. Poschung (von links) am gestrigen «Persönlich im Hof zu Wil». (Bild: Christoph Heer)

Für Gelächter, Kurzweil und Spannung war gesorgt. Antonia Zemp, Mona Petri und Moderator Roland P. Poschung (von links) am gestrigen «Persönlich im Hof zu Wil». (Bild: Christoph Heer)

13 Stunden war die Wattwilerin Antonia Zemp unterwegs, bis sie am Sonntagmorgen bei Roland P. Poschung auf dem Sessel Platz nehmen konnte. Die 34-jährige Pflegefachfrau wohnt aktuell in Barcelona, arbeitet dort für Ärzte ohne Grenzen und liess es sich nicht nehmen, an dem mittlerweile ebenso bekannten wie beliebten «Persönlich im Hof zu Wil» teilzunehmen. Schon zu Wochenbeginn reist sie wieder zurück in die katalonische Hauptstadt, die Arbeit ruft. Die sympathische Pflegefachfrau hat sich durch ihre selbstlosen Einsätze auf der ganzen Welt einen Namen geschaffen. Stets für das Wohl anderer im Einsatz hilft sie dort, wo es am Nötigsten ist. Im Irak, im Jemen, in Sierra Leone, Äthiopien, Guinea Bissau, Nepal oder Kolumbien; kaum ein Krisengebiet, welches sie noch nicht besucht hat, um zu helfen.

Am Puls der Flüchtlinge und der Armen

Bei den Fragen von Moderator Roland P. Poschung zeigte sie sich wohl genauso, wie sie ist. Ruhig, empathisch und humorvoll. Charakterzüge, die es mit Bestimmtheit braucht, wenn man wie sie am Puls der Flüchtlinge und der Armen dieser Welt arbeitet. In Krisen- und Kriegsgebieten und stets selbst- und furchtlos, ist sie mit der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an Ort. «Vielfach sind wir die Ersten an Ort und dann auch die Letzten, die sich wieder zurückziehen», sagte Antonia Zemp und vermochte die rund 50 Zuhörer im Saal der Volkshochschule im Hof zu Wil in ihren Bann zu ziehen.

Roland P. Poschung stellte intime Fragen und kitzelte aus seinen beiden Ehrengästen zahlreiche persönliche Anekdoten heraus. Natürlich darf eine grosse Portion Humor nicht zu kurz kommen. Jedenfalls waren die 90 Minuten derart schnell vorüber, dass schon fast etwas Bedauern aufkam. Mit Mona Petri sass zudem eine zweite Frau auf dem heissen Stuhl, die einiges über ihre bekannte Grossmutter, Schauspiellegende Anne-Marie Blanc, bekannt als Gilberte de Courgenay, zu erzählen wusste. Doch auch das Leben der 41-jährigen Mona Petri beinhaltet viel Spannendes. So erzählte sie, dass sie auf einige Jahre als Pflegerin in einem Alterszentrum zurückblicken kann. «Momentan fehlt mir aber die Zeit, um auch in diesem spannenden Segment mitzuarbeiten», sagte sie. Zurzeit engagiert sie sich auf diversen Kleinbühnen, aber auch im Filmprojekt «100 Jahre Schweizer Nationalzirkus Knie».

Nicht immer gut Kirschen essen

Auf Fragen zu ihrer Kindheit hatte Mona Petri illustre Geschichten parat. Dass man sich – auch als Lehrer – besser nicht mit ihr anlegt, zeigten ihre Beispiele, wie sie sich im Jugendalter gewehrt hatte. Ähnlich wie Antonia Zemp, hat sich auch Mona Petri stets für die Schwächeren eingesetzt, ein Charakterzug, den die beiden starken Frauen am Sonntagmorgen immer wieder aufblitzen liessen und beim Publikum wohlwollenden Applaus und ehrliche Gratulationen hervorriefen.

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