Ein Wahlkampf ohne Kampfwahlen

In Oberuzwil treten alle Mitglieder des Gemeinderates zur Wiederwahl an. Für die fünf Sitze in der Geschäftsprüfungskommission sind nur vier Wahlvorschläge eingegangen. Genügend Kandidierende stellen sich für die Wasserkorporation zur Verfügung.

Urs Bänziger
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Der Gemeinderat: Cornel Egger (Gemeindepräsident), Thomas Müller, Roland Waltert (Schulratspräsident), Alois Schilliger, Roland Bischof, Reto Almer, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Caroline Bartholet (v.l.). (Bild: pd)

Der Gemeinderat: Cornel Egger (Gemeindepräsident), Thomas Müller, Roland Waltert (Schulratspräsident), Alois Schilliger, Roland Bischof, Reto Almer, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Caroline Bartholet (v.l.). (Bild: pd)

OBERUZWIL. Es sieht ganz danach aus, dass beim Oberuzwiler Gemeinderat für die neue Amtsdauer alles beim Alten bleibt. Rücktritte gibt es keine zu verzeichnen. Alle bisherigen Mitglieder stellen sich der Wiederwahl und Kandidaten, die den Amtsträgern den Sitz streitig machen, gibt es keine. Zumindest keine offiziellen, denn bis zum Ablauf der Frist sind keine Wahlvorschläge eingegangen.

Sieben Sitze, sieben Bisherige

So kandidiert Cornel Egger (CVP) für eine weitere Amtsperiode als Gemeindepräsident, und auch Roland Waltert (SVP) möchte seine Anfang Jahr begonnene Tätigkeit als Schulratspräsident fortsetzen. Alle fünf weiteren Mitglieder im Gemeinderat stellen sich ebenfalls der Wiederwahl. Es sind dies Reto Almer (FDP), Caroline Bartholet (FDP), Roland Bischof (SP), Thomas Müller (FDP) und Alois Schilliger (CVP). Die Mitglieder des Schulrates werden in Oberuzwil nicht vom Volk, sondern durch den Gemeinderat gewählt.

Nicht ausgewogen ist die Voraussetzung bei der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Für die fünf Sitze sind nur vier Wahlvorschläge eingegangen: Der Wiederwahl stellen sich Marco Bircher (SP) und Hans-Peter Hirt (FDP), neu kandidieren Roger Lindenmann (SVP) und Caroline Tribelhorn (CVP).

Absolutes Mehr erforderlich

Es ist anzunehmen, dass für den vakanten Sitz in der GPK bei den Wahlen am 25. September vereinzelte Stimmen eingehen werden. Für eine Wahl ist aber das absolute Mehr erforderlich. So kommt es vermutlich am 27. November zu einem zweiten Wahlgang. Den Ortsparteien bleibt somit noch Zeit, um für den freien GPK-Sitz doch noch einen Kandidaten oder eine Kandidatin zu nominieren.

Gewählt werden zudem der fünfköpfige Verwaltungsrat und die GPK der Wasserkorporation Oberuzwil. Für alle Sitze stellen sich ein Kandidat oder eine Kandidatin zur Verfügung. Als VR-Präsident stellt sich Armin Bachofner der Wiederwahl.