Ein Vortrag über Mahlsakrament

Am Donnerstag, 14. April, referiert der Theologe Joachim Kügler im katholischen Pfarreizentrum um 19 Uhr zum Thema Mahlsakrament. Das Mahlsakrament sei ernsthaft in Gefahr.

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Am Donnerstag, 14. April, referiert der Theologe Joachim Kügler im katholischen Pfarreizentrum um 19 Uhr zum Thema Mahlsakrament. Das Mahlsakrament sei ernsthaft in Gefahr. «Den einen ist es egal, weil sie am Sonntag lieber ausschlafen wollen, andere ziehen showartige Heilungsgottesdienste vor und wieder andere missbrauchen das Herrenmahl als Mittel zur Selbstabgrenzung oder zum geistlichen Narzissmus», heisst es in der Vorschau. Kügler wirft die Fragen auf, ob Christsein ohne Abendmahl möglich sei oder es zu seinem Wesen gehöre? Wie müsste man heute im Sinne Jesu Eucharistie feiern?

Der Neutestamentler versucht eine Antwort aus der Perspektive Jesu, für den das Mahl mit den Sündern das prophetische Zeichen der Gegenwart Gottes und seiner grenzüberschreitenden Liebe war. Dabei wird deutlich, wie gerade die ältesten biblischen Traditionen die christliche Mahlfeier zukunftsfähig machen können: als ein Sakrament der letztlich universalen Integration, ein Fest der Liebe und der Versöhnung, des Ausgleichs zwischen Arm und Reich, Alten und Jungen, Männern und Frauen. (pd.)