Ein Vierteljahrhundert «Sonnenhof» gefeiert

Auf den Tag genau vor 25 Jahren betrat die erste Bewohnerin das Alterszentrum Sonnenhof. Am Donnerstag ist auf den Geburtstag des Alterszentrums angestossen worden, das seit der Eröffnung immer komplett belegt ist. Mittendrin ist noch immer Alois Rosenast als Zentrumsleiter.

Silvan Meile
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Pünktlich wie immer erschienen die Bewohnenden des Alterszentrums Sonnenhof am Donnerstag zum Mittagessen. Die mit weissen Tischtüchern gedeckten Tische liessen beim Betreten des Esssaals auf ein Festessen schliessen. «Das sieht aus wie bei einer Hochzeit», sagte eine Dame, bevor sie ihren Rollator an dem dafür vorgesehenen Platz parkierte. Kurz darauf begrüsste Zentrumsleiter Alois Rosenast die Bewohnenden zum «Jubiläumsmittagessen». Rosenast war es auch, der auf den Tag genau vor 25 Jahren die erste Bewohnerin im Alterszentrum Sonnenhof begrüssen konnte.

Seit jeher voll belegt

Es war ein delikates Mittagessen, das eine Stunde länger als gewöhnlich dauerte. Rosenast sprach an seiner Ansprache von «25 glücklichen Jahren mit Höhen und Tiefen» und davon, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, «dass es uns so gut geht». Mit allen im Esssaal anwesenden Bewohnenden stiess der Heimleiter persönlich auf den Geburtstag der Institution an. Insgesamt wohnen heute 102 Personen im «Sonnenhof». Seit der Eröffnung im Jahr 1986 ist die Institution ausgelastet und führt seit jeher eine Warteliste.

Musik machte eine Enkelin

Das Tischgebet wurde in Form einer stilvollen musikalischen Darbietung von Andrea Wiesli am Klavier vorgetragen. Die Musikerin aus Wilen ist die Enkelin von Maria Stutz, einer Bewohnerin des «Sonnenhofs». Weitere Darbietungen mit Klavierklängen und Gesang umrahmten das Jubiläumsmittagessen mit einer feierlichen Note. Die Wilerin erntete dafür gebührenden Applaus von den Bewohnenden, von denen seit der Eröffnung des «Sonnenhofs» die Frauen den deutlich grösseren Anteil ausmachen.

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