Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ein verrücktes Konzert und ein verrückter Besucher am Unterhaltungsabend der Musig Lenggenwil

Ein Fan und bekannter der Musig Lenggenwil ist extra für das Konzert aus Holland in die Schweiz gereist.
Zita Meienhofer
«Dankeschön, es war wieder einmal wunderschön» sang und spielte die Musig zum Schluss. (Bild: Zita Meienhofer)

«Dankeschön, es war wieder einmal wunderschön» sang und spielte die Musig zum Schluss. (Bild: Zita Meienhofer)

Ein verrücktes Jahr haben die Musikantinnen und Musikanten von Lenggenwil hinter sich. Mit der Organisation des zweitägigen Kantonalmusikfestes und den weiteren vier Festtagen zum Motto «Topof19» hatten sie die vergangenen Monate genügend zu tun. Dirigent Josef Meienhofer sorgte nun dafür, dass nach all der handwerklichen und administrativen Arbeit das Musizieren wieder in den Vordergrund rückt. Er motivierte die 38 Musikantinnen und Musikanten zu einem anspruchsvollen Konzert, das die musikalischen Fähigkeiten und die Verrücktheiten des Korps zeigen soll.

Da waren Roger Wiget und Lena Hilber als Flügelhorn-Solisten in «Zauber der Berge». Die elfjährige Lena Hilber, erst seit einem Jahr im Verein, spielte bereits ein Solo mit Bravour. Verrückt die Leistung des Korps bei der äusserst schwierigen Ouvertüre von Gioacchino Rossini aus der Oper «Die Diebische Elster». Verrückte musikalische Leistungen waren dann immer wieder zu hören: das Tenorhorn-Solo von Franz Meienhofer in «A Night in Havanna», Fabian Hug, Sereina Meienhofer und Cédric Wick als Cornet-Solisten in «Dreaming Cornets», Posaunist Pascal Hug in «Minnie the Moocher» und das Xylafon-Solo von David Meienhofer in «It’s Raining Men».

Für das Konzert von Holland angereist

Ein Verrückter – im positiven Sinn – sass auch im Publikum. Für den Unterhaltungsabend reiste Rick Suntjens aus dem holländischen Roermond an. Er ist technischer Wettkampf-Chef und Bauverantwortlicher von Stihl-Timbersports. Die Musikanten aus Lenggenwil lernte er während deren Festivitäten im Frühjahr kennen, als Timbersports einen Wettkampf auf dem Festgelände ausgetragen hatte. Da er damals keine Zeit hatte, um ihre Musik zu hören, reiste er für das Konzert am Samstag in die Schweiz.

Die Moderation oblag David Hugi während des ersten Teils. Diese wurde im zweiten und dritten Teil von Anita und Grit Meienhofer übernommen, die über die Verrücktheiten im (Vereins-)Leben «philosophierten» und so witzig-ironisch zu den Stücken überleiteten.

Eine Tatsache hingegen ist bei der Musig Lenggenwil bereits nicht mehr als verrückt zu bezeichnen. Sie können jedes Jahr langjährige und aktive Mitglieder ehren. Dieses Jahr waren es Roland Hälg (35 Jahre) und Marcel Schibli (25 Jahre).

Hinweis: Zweiter Unterhaltungsabend am Samstag, 2. November, 20 Uhr, MZG Lenggenwil

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.