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Ein tollpatschiger Zauberer mit Charme: Rob Spence in der Spurbar in Flawil

Mit seinem neuen Programm «Mad Men» lockte Rob Spence am Freitagabend Jung und Alt in die Spurbar. Bereits ab der ersten Minute hatte der sympathische Australier die Lacher des Publikums auf seiner Seite.
Svenja Rimle
Rob Spence schlüpft bei seinem Auftritt in der Spurbar in zahlreiche verschiedene Rollen. (Bild: Svenja Rimle)

Rob Spence schlüpft bei seinem Auftritt in der Spurbar in zahlreiche verschiedene Rollen. (Bild: Svenja Rimle)

Nach dem dritten Versuch war ihm sein Begrüssungsapplaus schliesslich tosend genug und der Abend konnte beginnen. Rob Spence begeisterte am Freitag die Besucher der Spurbar in Flawil mit seiner One-Man-Show. Mit dieser tourt der 50-Jährige zurzeit durch die deutschsprachige Schweiz. Während des rund zweistündigen Auftritts fesselte er das Publikum mit seinen Tanzeinlagen, seinem charmanten australischen Akzent und zahlreichen Sprüchen, die teilweise auch unter die Gürtellinie zielten. Im Laufe des Abends schlüpfte Spence in zwölf verschiedene Rollen, von der Drag-Queen bis zum italienischen Kellner war alles dabei. Seine Lieblingsrolle sei aber diejenige des tollpatschigen Zauberers, wie er in der SRF-Sendung «Aeschbacher» verriet. Auch die Interaktion mit den Zuschauern ist dem Komiker wichtig. Immer wieder involvierte er Leute aus dem Publikum in seine Gags, die sich jeweils spontan auf die Situation einliessen und gut mitmachten. Der australische Humor ist – ähnlich wie der britische Humor – rabenschwarz. Das kommt in der Schweiz offensichtlich nicht schlecht an, denn seine Shows sind bislang gut besucht.

Inspiriert durch den Alltag

Doch woher nimmt der Wahlschweizer eigentlich seine Inspiration? «Am besten ist es, den Leuten etwas aus ihrem Leben zu zeigen. Dann lachen sie am einfachsten», sagte er gegenüber SRF. Er gehe mit offenen Augen und Ohren durchs Leben und höre beispielsweise bei Gesprächen im Zug des Öfteren mit. Angefangen hat Spence mit Breakdance, Pantomime und Stuntkunst, was auch seine auffällig gute Körperbeherrschung erklärt. Nach interkontinentalen Auftritten, unter anderem in Nordamerika und Asien, kam er in die Schweiz. Dort verliebte er sich in seine heutige Ehefrau Silvie. Noch immer sind die beiden ein Paar und die Beziehung der beiden wird im Programm sehr häufig zum Thema. Nicht immer kommt seine Frau dabei gut weg. Auch privat wird Spence nur selten ernst. Als die Kinder klein waren, habe es sogar eine Phase gegeben, in der seine Frau ihm verboten habe, andauernd Witze zu machen. Ständig der einzige Leitfaden für drei Kinder zu sein, sei sehr anstrengend für sie gewesen, erzählte er in einem Interview mit der Künstleragentur «keepcool».

Doch auch bei Rob Spence gibt es Momente, die schwierig sind. Er versuche aber, sich auf das Positive zu konzentrieren, auch wenn ihm das manchmal schwerfalle. Sich selbst bezeichnet er als «Stehaufmännchen». Im Interview mit keepcool sagte er: «Wenn die Leute das Theater mit einem Grinsen im Gesicht verlassen, ist das meine Belohnung.» Belohnt wurde Spence am Freitag allemal. Er überzeugte mit einzigartiger Komik, Mimik und Gestik. Die Stimmung nach der Show war heiter und die Besucher gingen mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht nach Hause.

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