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Männerchor Rossrüti im Jubiläumstaumel: Ein Ständchen vom Gastgeber für den Gastgeber

Der Unterhaltungsabend des Männerchors Rossrüti stand ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums vom Frühjahr.
Christof Lampart
Der Männerchor Rossrüti sang unter anderem ein Lied zur eigenen Ehre. (Bilder: Christof Lampart)

Der Männerchor Rossrüti sang unter anderem ein Lied zur eigenen Ehre. (Bilder: Christof Lampart)

Bei einer solchen Affiche verwunderte es kaum, dass in der Rossrüter Mehrzweckhalle der Auftakt am Samstagabend nicht nur vom Männerchor allein bestritten wurde, konnte er doch beim Bejubeln des eigenen Jubiläums («Happy Birthday») auf die tatkräftige Hilfe des Publikums und das einiger Gastsänger des Männerchors Braunau zählen.

Musikalischer Streifzug durchs Jahrhundert

Nach diesem beschwingten Beginn wurde es unter der musikalischen Leitung von Lenin Zavaleta Chavez betont nostalgisch-patriotisch. Denn aus der Gründerzeit des Chores wurde zuerst der «Sängerschwur» und anschliessend das Karl Attenhofer-Lied «Gott grüsse dich, mein Vaterland» gesungen. Weiter ging es chronologisch.

Hoch her gings im zweiten Teil im Stück «Immer Ärger mit Emili(y).

Hoch her gings im zweiten Teil im Stück «Immer Ärger mit Emili(y).

Aus der Ära des mitteleuropäischen Wirtschaftswunders erklang das optimistische «Freude am Leben» und kurz darauf wurde das dankbar auf eine schöne Jugendzeit zurückblickende Volkslied «Das Elternhaus» intoniert. Der Chor sang dabei achtsam und klanglich ausgeglichen, so dass sich die Zuhörerschaft in den Rängen an einem schönen Konzertabend erfreuen durfte. Klar, dass bei einem Männerchorabend auch das obligate Trinklied, in diesem Fall das «Bier-Lied», nicht fehlen durfte.

Dem Publikum mit einem Lied gedankt

Anschliessend gab es eine musikalische Überraschung fürs Publikum, stimmte das Vokalensemble doch die weltberühmte Melodie des «Bajazzo» an. «Der Männerchor Rossrüti besteht seit 100 Jahr», und lobte danach nicht nur das ihm seit 100 Jahren wohlgesinnte Publikum, sondern, in einer Art Geburtstagsständchen, auch seine eigene Leistungsfähigkeit, bemerkte er doch im Refrain: «Sie singen Ihre Lieder und sind auch meist gut gelaunt und werden auch oft bestaunt». Als Zugabe gab’s ein Tessiner Lied (Alla Mattina).

Von «Emili» und «Emily»

Nach der Pause ging es dann mit dem bäuerlichen Schwank «Immer Ärger mit Emili(y) von Claudia Gysel äusserst unterhaltsam weiter. Beim Zweiakter, bei dem Roger und Luzia Wunderli Regie führten, ging es auf dem Hof «Sommerau» turbulent zu und her. Die Städterin im ständigen Streit mit ihrer bäuerischen Schwiegermutter, Verwechslungen zwischen der einen «Emili» (Bäuerin) und der «anderen «Emily (renitente Kuh), einen Knockout um Mitternacht, ein Zeugenschutzprogramm und ein blühender Drogenhandel im Kuhstall führten von einem Gag zum nächsten.

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