Ein Sieg war Pflicht, doch es brauchte Geduld

FUSSBALL. Dass der FC Sirnach nur ein Vorbereitungsspiel austrug, wurde den Hinterthurgauern als Nachteil in der gestrigen Partie gegen den FC Gossau ZH angelastet. Dass die Trainer lediglich zwei Feldspieler auf der Ersatzbank hatten, stimmte die Anhänger bei dieser Hitze ebenfalls nicht euphorisch.

Urs Nobel
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FUSSBALL. Dass der FC Sirnach nur ein Vorbereitungsspiel austrug, wurde den Hinterthurgauern als Nachteil in der gestrigen Partie gegen den FC Gossau ZH angelastet. Dass die Trainer lediglich zwei Feldspieler auf der Ersatzbank hatten, stimmte die Anhänger bei dieser Hitze ebenfalls nicht euphorisch.

Der FC Sirnach besiegte jedoch den FC Gossau aus dem Zürcher Oberland verdient mit 2:0 (0:0). Einen Gegner, der sich in der gezeigten Form selber zu einem Abstiegskandidaten stempelt. Der Gast war während der gesamten Spielzeit kein Gradmesser für die Hinterthurgauer, die selber ebenfalls nicht vollends überzeugten. Sie schossen zwar aus allen Lagen, echte Torchancen schufen sie sich jedoch höchstens deren fünf.

Nach Spielanteilen und Abschlüssen hätte der FC Sirnach bereits zur Halbzeit deutlich führen müssen. Oft wurde jedoch vor dem gegnerischen Gehäuse überhastet und kompliziert agiert. Die besten Akzente setzte Neuzuzug Martin Hoffmann auf der rechten Seite und Safet Etemi links. Der erlösende Treffer fiel dann aber durch die Mitte. Einmal mehr war es Mittelstürmer Jelid Veliu vorbehalten, für den wichtigen ersten Treffer zu sorgen, dem Hoffmann noch den zweiten folgen liess.

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