Ein Schutz ist schon jetzt nötig

Haltestelle bekommt ein Dach Ausgabe vom 16. Oktober 2015

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An der letzten Bürgerversammlung forderte eine Heimbewohnerin des Wohn- und Pflegeheims Lindenbaum die Erstellung von Unterständen beim Postautohalt, da sonst die Wartenden der Nässe, der Kälte und dem Wind ausgesetzt seien. Die Verantwortlichen hatten jedoch umgehend zur Antwort gegeben, dass man sich bis zur Vollendung der Sanierung der Weierenstrasse gedulden und bis dahin warm anziehen müsse.

Ein solches Verhalten ist nicht zu akzeptieren. Seit der letzten Bürgerversammlung fordert der Vorstand der SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren, es seien rasch provisorische Unterstände bei den Posthaltestellen nahe des Wohn- und Pflegeheims zu erstellen. Im Sommer als Schutz gegen die Sonne, im Herbst gegen Wind und Regen und im Winter gegen Kälte und Schnee. Nach über einem halben Jahr wird die Erstellung nun zwar angekündigt. Es soll ein Unterstand, nämlich jener von Zuzwil Richtung Züberwangen, errichtet werden. Allerdings schützt dieser nicht vor den kalten Nordostwinden. Der Unterstand auf Seite des Wohn- und Pflegeheims – von Züberwangen Richtung Zuzwil – werde erst erstellt, wenn die Stimmbürger den Kredit von 740 000 Franken an der nächsten Bürgerversammlung bewilligen. Wird die Vorlage indes abgelehnt, was (wenn man sich mit den aufgelegten Plänen auseinandersetzt) nicht auszuschliessen ist, sollen die Gegner die Schuld tragen, wenn Heimbewohner und Kinder weiter der Witterung ausgesetzt sind. Gut geplant, aber durchschaubar.

Die SVP Zuzwil ruft den Gemeinderat auf, bis zum nächsten Kälteeinbruch einen provisorischen Schutz, welcher bereits zu moderaten Kosten zu haben ist, auf beiden Seiten der Strasse für Jung und Alt erstellen zu lassen.

Walter Kerschbaumer, Vorstandsmitglied SVP Zuzwil, Glärnischstrasse 15, 9524 Zuzwil