Ein rauschendes Fest

In der Nacht des Wiler Sports vom Freitagabend konnten diverse Sportler geehrt werden. Den Spezialpreis als Sportförderer des Jahres 2012 erhielt indes Bruno Strub.

Christoph Heer
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Bild: CHRISTOPH HEER

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WIL. Die Wiler Nacht des Sports fand zum sechsten Mal im Stadtsaal statt. Mit rund 500 Besuchern füllte sich der Saal sehr gut, während die Spannung ob den bevorstehenden Sportlerehrungen von Minute zu Minute anstieg. Bereits zur Türöffnung am frühen Abend war der Besucherandrang gross, dementsprechend wurden die Organisatoren, allen voran deren OK-Präsidentin Judith Loser, logistisch aufs Äusserste gefordert. «Bereits seit einigen Jahren führen wir die Ehrung der Wiler Sportlerinnen und Sportler in einem grösseren Rahmen durch und können damit dem Wiler Sport jene Plattform bieten, die ihm unseres Erachtens auch zusteht», sagte Judith Loser.

Reichbefrachtetes Programm

Natürlich standen die Ehrungen im Vordergrund, doch zu einer Gala dieser Grössenordnung gehört auch ein gepflegtes Rahmenprogramm. Nebst dem reichhaltigen Buffet mit Geschnetzeltem Rindfleisch Stroganoff, Spätzli, Gemüse und diversen Sandwiches, erfreuten sich die Besucher am vorgängig gereichten Apéro mit den nominierten Sportlern, einem Zuschauerwettbewerb, den tänzerischen Einlagen von «Dirty Hands» oder einer geselligen After Show Party zum Schluss des Anlasses. Das Rahmenprogramm gefiel, wobei sich der eine oder andere etwas mehr Show und Unterhaltung gewünscht hätte. «Die ganze Show ist lobenswert und gut organisiert. Ich für meinen Geschmack hätte mir noch etwas mehr Pep und Unterhaltung zwischen den Sportler-Vorstellungen gewünscht», sagte Markus Thoma aus Wil. Er war zum ersten Mal im Stadtsaal mit dabei. Für Tobias Sigrist aus Uzwil standen die Sportler im Vordergrund. «Vor allem für unsere Nachwuchssportler ist es hier die perfekte Plattform, um sich zu präsentieren. Schliesslich haben sie mit ihren Erfolgen eine Nomination und den damit verbundenen, kurzen Auftritt im Scheinwerferlicht verdient.»

Grosse Ehre für Bruno Strub

Zweifelsohne gehörten alle Nominierten zu den Gewinnern. Einer jedoch hat sich den Spezialpreis des Sportförderers des vergangenen Jahres regelrecht verdient: Bruno Strub. Laudatorin Esther Andermatt betitelte ihn als Familienmensch, sportlich, ruhig, gelassen, flexibel, humorvoll, geduldig, vernünftig und allzeit bereit, sich voll und ganz dem Nachwuchs zu verpflichten. Dank Bruno Strub konnte der Neubau des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz in der ursprünglich geplanten Grösse erstellt werden. Mit seiner Tatkraft und auch den finanziellen Einschüssen, dürfen heute viele Jugendlich vom RLZ profitieren. «Es liegt mir am Herzen, den Jungen eine Perspektive bieten zu können. Ich darf, so glaube ich, von mir behaupten, dass ich einfach von Natur aus ein grosszügiger Mensch bin. Vor allem will ich mich und meine Kraft für und nicht immer nur gegen die Angelegenheiten einsetzen», so der Preisträger.

Unterstützung garantiert

Bruno Strub aus Lichtensteig betonte nach der Wahl, die nach seinen Aussagen völlig überraschend kam, dass es ihn befriedige, wenn man das heutige RLZ betrachtet. «Bei uns werden finanzschwache Mitglieder erst recht unterstützt und gefördert. Auch das ist mit ein Grund, dass Wil heute in der Schweizer Sportszene einen hohen Bedeutungsfaktor innehat».

Kleinere Dinge ändern

Seitens der Organisatoren liess Judith Loser verlauten, dass man nach dieser sechsten Nacht des Wiler Sports ein positives Fazit ziehen wird. «Ein tadelloser Abend, gespickt mit tollen Sportlern, einer überzeugenden Moderatorin (Christa Klein) und einem gut gelaunten Publikum. Auf die Ausführung im nächsten Jahr, werden wir jedoch mit Bestimmtheit einige kleinere Dinge ändern, lassen Sie sich überraschen».

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