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Ein Punkt, den niemand freute

Die beiden in der ersten Runde punktelosen FC Sirnach und das Serbenteam des FC Uzwil trennten sich 0:0 unentschieden. Für Unterhaltung sorgte einzig der Spielleiter.
Urs Nobel
Der erst 17-jährige Timon Kamm (Sirnach, blau) beisst sich am Gegner fest. (Bild: Urs Nobel)

Der erst 17-jährige Timon Kamm (Sirnach, blau) beisst sich am Gegner fest. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Schiedsrichter Aziri zückte in einem gesamthaft gesehen fairen Spiel schon früh gelbe Karten. Waren die «Beglückten» anfänglich die Uzwiler, korrigierte sich die Verteilung ab der zweiten Halbzeit auch auf den Gastgeber. Das Ganze endete schliesslich mit je einem Gelb/Rot-Ausschluss für den Sirnacher Nico Manz und den erstmals im Dress des Heimteams auflaufenden Torhüter Dario Salzer. Selbst die anwesenden Anhänger des Serbenteams schüttelten dabei nur noch ungläubig den Kopf.

Ausschluss von Torhüter Salzer schmerzt

Trotz eines Sturmlaufs der Uzwiler Serben in den Schlussminuten blieb es beim 0:0, welches in den beiden Lagern verschiedene Reaktionen hervorrief. Auf Seiten der Gäste trauerte man zwei verlorenen Punkten nach, die man wegen deutlicher Feldüberlegenheit verdient hätte. Im Lager der Sirnacher schmerzte vor allem der Ausschluss (zweimaliges Reklamieren hintereinander) von Torhüter Salzer. Gabriel Akin weilt nächste Woche in den Ferien und steht somit als Ersatz nicht zur Verfügung. In beiden Lagern herrschte Bedauern darüber, dass sich der Spielleiter zu stark in den Mittelpunkt stellte und die Partie offenbar schon zu Beginn falsch einschätzte. Glücklich immerhin, dass Schiedsrichter Aziri das Resultat nicht verfälschte. Keine Mannschaft hätte nämlich den Sieg verdient.

Abschlussversuche waren nämlich Mangelware und echte Torchancen resultierten kaum. Erwähnenswert vielleicht noch jene, als der frisch eingewechselte Kucani alleine vor Salzer auftauchte, im 1:1-Duell mit dem Torhüter aber unterlag. Oder jener Möglichkeit in der 82. Minute auf Seiten des FC Sirnach, als Vondracek aus 16 Metern hauchdünn über das Gehäuse schoss.

So ist Sirnach kein Aufstiegskandidat

Seitens der Uzwiler Serben müssen sich die Akteure den Vorwurf gefallen lassen, nichts aus ihrer Feldüberlegenheit gemacht zu haben. Viele Szenen sahen zwar gut aus, die Angriffe wurden meist schnell und über mehrere Stationen ausgeführt. Aber wie schon erwähnt, prickelnde Torszenen hatten Seltenheitswert.

Der FC Sirnach muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sein Zentrum praktisch inexistent war und so die einzige Sturmspitze isoliert war. Die Hinterthurgauer haben nicht ansatzweise angedeutet, dass sie den sofortigen Wiederaufstieg im Visier haben.

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