«Ein Platz unter der ersten vier Teams ist unser Ziel»: Das sagt Sportchef Patrick Ammann vor dem Saisonstart des EHC Uzwil

Für den EHC Uzwil beginnt die 3.-Liga-Meisterschaft am Samstagabend um 17.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen EC Wil II. Uzwils Sportchef Patrick Ammann ist trotz den Abgängen von Mischa Broder und Tino Haldenstein optimistisch.

Hans-Caspar Kellenberger
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Der EHC Uzwil wurde in der vergangenen Saison Qualifikationssieger in der 3. Liga.

Der EHC Uzwil wurde in der vergangenen Saison Qualifikationssieger in der 3. Liga.

Bild: Tim Frei

Der EHC Uzwil hat eine turbulente Zeit hinter sich. Im Frühling 2019 zog er sich wegen finanzieller Probleme aus der 1. in die 3. Liga zurück. Doch nun hat sich Vieles zum Guten entwickelt: Die Schuldenlast von über 300'000 wurde bis auf 61'000 Franken reduziert. «Wir gehen davon aus, dass wir Ende 2020 schuldfrei sind», sagt Präsident Philipp Herzog.

Auch sportlich lief es ansprechend: In der vergangenen Saison zeigten die Uzwiler eine überzeugende Qualifikation, scheiterten dann aber im Playoff-Halbfinal ohne einen Sieg an Wilen-Neunforn.

Klarer Fokus auf das Startspiel gegen den EC Wil

Uzwils Start in die neue Saison am Samstag in der Wiler Eishalle Bergholz verspricht Spannung. Vor allem, weil Uzwil in der vergangenen Spielzeit Qualifikationssieger in der 3. Liga war und mit dem EC Wil II auf den Lokalrivalen trifft.

Uzwil musste zwei namhafte Abgänge hinnehmen, wechselten doch Mischa Broder und Tino Haldenstein ligaintern zum EHC St. Gallen. Uzwil-Sportchef Patrick Ammann erwartet trotzdem eine erfolgreiche Saison: «Wir wollen am Ende der Qualifikation in der vorderen Hälfte der Tabelle stehen. Ein Platz unter der ersten vier ist unser Ziel.» Bezüglich dem allfälligen Playoff wollen sich die Uzwiler noch keine Gedanken machen:

«Wir hatten in der vergangenen Saison Pech und es waren knappe Resultate am Ende. Die Playoffs sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr weit weg, unsere Gedanken sind nur beim Samstagsspiel.»

Im Vorteil gegen den Lokalrivalen dank grossem Kader?

Uzwils Vorbereitung auf die Saison 2020/2021 verlief laut Ammann optimal, trotz den coronabedingten Herausforderungen: «Das ist eher ein organisatorisches Problem. Auf das Training und die Vorbereitung hat das keinen grossen Einfluss gehabt.» Zudem gehe es allen gleich, in jeder Liga und bei jedem Team.

«Wir achten aufeinander und hoffen, dass die Saison wie geplant durchgeführt werden kann. Hier ist jeder gefordert, sportlich und privat.»

Vom Startspiel gegen Wil erhofft sich Ammann einiges. «Wir müssen defensiv gut stehen und läuferisch auf der Höhe sein. Wir haben aber ein grosses Kader, so dass uns die Luft sicherlich nicht ausgeht.» Deshalb rechnet er sich Chancen auf ein positives Resultat aus. «Natürlich ist es auch ein Derby, aber wir konzentrieren uns auf die eigene Leistung.»