Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein neues Quartier entsteht

Das Areal Grossacker in Niederuzwil soll überbaut werden. Es ist geplant, bis zu 300 Mietwohnungen zu erstellen. Eine erste Etappe mit dem Bau von sechs Häusern steht bevor. Aber auch in Uzwil wird gebaut.
Philipp Stutz
Die Wohnhäuser werden ringförmig angelegt. Die Grünfläche soll als Park mit öffentlichen Gehwegen genutzt werden. (Visualisierung: PD)

Die Wohnhäuser werden ringförmig angelegt. Die Grünfläche soll als Park mit öffentlichen Gehwegen genutzt werden. (Visualisierung: PD)

Uzwil verfügt zwar noch immer über leer stehende Mietwohnungen, doch vermögen diese nicht immer höheren Ansprüchen zu genügen. Deshalb hat sich die Uze AG entschlossen, das Gebiet Grossacker gleich hinter dem Aldi und der Tennishalle mit Miethäusern zu überbauen.
Die Hirzenwiese, auch Högger-Wiese genannt, ist eine der grössten Baulandreserven und wurde bisher landwirtschaftlich genutzt. Das Projekt zur Überbauung wurde vor eineinhalb Jahren präsentiert. Damals war von einer Investition von rund 100 Millionen Franken die Rede gewesen. Das 36000 Quadratmeter grosse Areal soll in Etappen überbaut werden. Das Projekt nennt sich übrigens nicht mehr «Wieseon», sondern «Hirzenpark».

Eine Überbauung mit einem Weg durchs Areal

«In Uzwil sind in jüngster Zeit vor allem Eigentums-, weniger Mietwohnungen entstanden», sagt Tobias Wagner, Leiter Immobilien der Uze AG. Diese will mit ihrem Projekt auf Nachhaltigkeit achten. Auch der Gemeinde ist es ein Anliegen, dass sich die Überbauung in das Erscheinungsbild der bestehenden Siedlungen einfügt. Die Gebäude sollen ringförmig angeordnet und in Höhe und Länge der Umgebung angepasst werden. «Wir wollen ein attraktives Wohnquartier mit Grünflächen erstellen», betont Wagner. In der Mitte der Überbauung sei eine Parkanlage mit Spielwiese, Spielplatz und öffentlich begehbaren Wegen geplant.

Bedenken konnten ausgeräumt werden

«Wir wollen nicht möglichst viele Wohnungen bauen, sondern ein lebendiges Quartier für alle Generationen schaffen», hatten Bauherrschaft und Planer bei der Präsentation des Projekts betont. Anfangs hatten Anwohner bemängelt, dass die Zahl der Besucher-Parkplätze knapp gehalten sei und Mehrverkehr entstehe. Es gab Einsprachen gegen den Gestaltungsplan. «Doch diese Bedenken konnten ausgeräumt werden, die Einsprachen wurden zurückgezogen», sagt Tobias Wagner. Er hofft, dass das Baubewilligungsverfahren Ende Jahr/Anfang nächstes Jahr abgeschlossen ist. Weitere Details zum Projekt wollte er noch nicht bekanntgeben: «Dazu ist es noch zu früh.»

Die Überbauung liegt nahe des Niederuzwils Zentrum. (Bild: Philipp Stutz)

Die Überbauung liegt nahe des Niederuzwils Zentrum. (Bild: Philipp Stutz)

70 Mietwohnungen im Benninger-Areal

Aber auch in Uzwil bewegt sich einiges: Der Birkenhof auf dem umgenutzten Benninger-Areal soll Einkauf, Gastronomie, publikumsbezogene Nutzungen und Wohnen an einem Ort zusammenbringen. Insgesamt sind 70 Mietwohnungen geplant. Das vormals industrielle, nicht zugängliche Areal soll Teil der neuen Kernzone von Uzwil werden, sie beleben und prägen.

Ferner sind entlang der Fichtenstrasse Neubauten und Arealentwicklungen geplant. So erstellt die Genossenschaft Wohnen 60 plus unterhalb des «Buecherwäldlis» ein Gebäude mit 26 Alterswohnungen, die vermietet werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 10 Millionen Franken. Gemäss Planung sollen die Wohnungen im letzten Quartal 2020 bezogen werden. Das Interesse nach solchen Wohnformen ist vorhanden.

Verlegung des Hueberbachs

Die Lindenplatz-Garage ist verkauft worden (die Wiler Zeitung hat berichtet). Es ist damit zu rechnen, dass das Areal überbaut wird. Erste Ideen für eine Aufwertung des Areals bestehen bereits. Im Investitionsbudget der Gemeinde Uzwil findet sich ein Kreditantrag von 1,2 Millionen Franken zur Umlegung des Hueberbachs. Dieser fliesst bis zum «Buecherwäldli» offen, dann ist er eingedolt.

Der unterirdische Kanal führt westlich der Fichtenstrasse unter Gärten, Vorplätzen und nahe Gebäuden durch. Er weist auf dem ganzen Abschnitt bis zum Lindenplatz Schäden auf. Der Bach kann und muss nicht offen gelegt werden, weil er im dichten Siedlungsgebiet verläuft. Er wird hingegen vollständig erneuert. Dies aber nicht im heutigen Verlauf. Denn auch für eingedolte Bäche gelten Bauabstände. Nun wird das Gewässer vom Bereich des «Buecherwäldli» bis zum Restaurant Linde neu entlang der Fichtenstrasse geführt.

Die Verlegung des Hueberbaches macht das zentrumsnahe Areal besser nutzbar. Die künftige Bauherrschaft hat sich an diesem aufwendigen Vorhaben mit voraussichtlich 300000 Franken zu beteiligen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.