Ein nächster Anlauf für die Turnhalle

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Tobel Den Neubau einer Turnhalle hat noch der alte Gemeinderat aufgegleist. Nach dessen turbulentem Abgang verschwand das Projekt in der Schublade. Gänzlich verschwinden konnte es aber nicht, zu veraltet ist die aktuelle Halle.

Bereits 2013 befasste sich eine Projektgruppe mit der nunmehr 50 Jahre alten Sporthalle der Primarschule. Einen Projektierungskredit über 120000 Franken bewilligte die damalige Gemeindeversammlung, der Betrag musste später verdoppelt werden. Zahlreiche Gründe waren dafür verantwortlich. Unter anderem wurden der Studienauftrag erweitert sowie Sanierungs- und Neubauvarianten geprüft – mit deutlichem Resultat.

Neubau günstiger als Sanierung

Die Projektgruppe kam zum Schluss, dass es ökonomischer ist, die alte Turnhalle abzureissen und eine neue zu bauen. Folglich bewilligte die Gemeindeversammlung 2015 einen Planungskredit von 540000 Franken – beantragt noch von der alten Behörde. Zur Abstimmung über den Baukredit kam es nicht mehr.

Nun hat sich der neue Gemeinderat der Sache angenommen. «Wir werden die Halle der Gemeindeversammlung im Sommer 2018 vorlegen», sagt Gemeindepräsident Rolf Bosshard. Seine Behörde habe das «alte» Projekt geprüft und für gut befunden. Bezüglich Finanzen will Bosshard noch keine Aussagen wagen. «Wir wollen das Jahr bis zur Abstimmung nutzen, um die Finanzierung seriös abzuklären. Schliesslich ist der Bau einer neuen Turnhalle ein ziemlicher Lupf für eine kleine Gemeinde wie Tobel-Tägerschen.» Im Idealfall sei das Vorhaben ohne Steuererhöhung finanzierbar – «im Idealfall», betont Bosshard. (kuo)