Ein musikalisches «Vater unser»

WIL. Am Sonntag, 26. Oktober, singt der Kammerchor Wil in der Stadtkirche St. Nikolaus. Das Programm steht unter dem Titel «Pater Noster». Das «Vater unser» gilt als das am weitesten verbreitete Grundgebet der gesamten Christenheit. Es wurde in der Musikgeschichte oft und auf verschiedene Weisen vertont.

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WIL. Am Sonntag, 26. Oktober, singt der Kammerchor Wil in der Stadtkirche St. Nikolaus. Das Programm steht unter dem Titel «Pater Noster». Das «Vater unser» gilt als das am weitesten verbreitete Grundgebet der gesamten Christenheit. Es wurde in der Musikgeschichte oft und auf verschiedene Weisen vertont.

Der Kammerchor Wil unter der Leitung von Felicitas Gadient, begleitet vom Sprecher Walter Küng und vom Organisten Wolfgang Sieber führt Vertonungen aus fünf Jahrhunderten und in fünf verschiedenen Sprachen auf. Zu hören ist das «Vater unser» in sieben Versionen, vom gregorianischen Choral über das französische «Notre Père» (Maurice Duruflé), zwei russischen «Otche Nash» (Nikolai Kedrov, Sergei Rachmaninov), zwei zeitgenössischen Versionen lebender Komponisten (Péteris Vasks, Wolfgang Sieber) bis zum italienischen «Pater Noster» von Guiseppe Verdi nach Dante Alighieris Originaltext. Ergänzende Werke von Arvo Pärt, Palestrina, Hugo Wolf, Carles Wood und Marcel Dupré, Orgelimprovisationen von Wolfgang Sieber, Texte und Gedanken, vorgetragen von Walter Küng, beleuchten weitere Aspekte zum Gebet des Herrn. Eigens für dieses Konzert hat Wolfgang Sieber ein «Vater unser» für den Kammerchor Wil und seine Dirigentin komponiert, das hier zur Uraufführung gelangt. Sieber ist Preisträger des Goldenen Violinschlüssels 2014. Der Musiker, Jugendförderer, Komponist und innovative Organist ist auch eine konstante Grösse in der klingenden Folklore. (pd)

Die Aufführung beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

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