Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ein-Mann-Konzert mit Orchester-Charakter

FLAWIL. Peppino d'Agostino stand zwar am Donnerstag allein auf der Bühne des KulturPunkts. Doch wer ihm mit geschlossenen Augen zuhörte, hätte sicherlich auf ein kleines Orchester getippt. Sizilianer sei er, verriet er, doch aufgewachsen sei er in Turin.
Franz Fischli

FLAWIL. Peppino d'Agostino stand zwar am Donnerstag allein auf der Bühne des KulturPunkts. Doch wer ihm mit geschlossenen Augen zuhörte, hätte sicherlich auf ein kleines Orchester getippt. Sizilianer sei er, verriet er, doch aufgewachsen sei er in Turin. Sein Lebensmittelpunkt sind allerdings seit Jahren die USA. Auf seiner Konzertreise durch die Alte Welt machte er Halt in Flawil. Fast wie in seinem Living Room fühle er sich hier, meinte er lächelnd bei einem Blick auf sein Publikum im Konzertraum. Damit fasste er in Worte, was andere Künstler vor ihm auch immer wieder feststellten: Die Unmittelbarkeit und Nähe zum Publikum schafft einen intimen Rahmen, der sowohl Gäste wie Künstler in bester Weise beeinflusst. Schon mit den ersten Tönen gelang es ihm, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Jedes Stück hat seine Geschichte

Peppino d'Agostino ist Autodidakt auf der Gitarre. Um auf diese Weise etwas zu lernen – und dabei noch diese Virtuosität zu erreichen – braucht es ausser Talent weit offene Augen, Ohren sowie alle anderen Sinne. Bei diesen Reisen seines aufmerksamen Blicks auf die Welt sammelt er Eindrücke, die dann in seine Kompositionen und Interpretation einfliessen. Im Besonderen tüftelt er an der Technik, wie er mittels Fingerfertigkeit und entsprechenden Arrangements als Solist den Eindruck eines ganzen Orchesters erzeugen kann.

Eintauchen in «Blue Sea»

Wie er das anstellt, erklärte er dem Publikum zwischen den Stücken mit kleinen Klang- und Fingerspiel-Müsterchen. Ganz locker und so, als ob man es ihm dann gleich nachmachen könnte. Nachvollziehen indessen konnte das Publikum, wenn er von Situationen erzählte, die den thematischen Rahmen einer Komposition umrissen. Bei einem Stück empfahl er, die Augen zu schliessen und sich ganz auf die Wogen der Klänge einzulassen. Mit diesem Stück mit dem Titel «Blue Sea» verabschiedete er sich vom Flawiler Publikum.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.