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Sommer im Flawiler Feld:
Musik, Gesang und ein Bier als Türöffner

Seit langem wieder fand das traditionelle «Flawil singt und musiziert» im Freien statt. Und das an einem ganz ungewöhnlichen Ort: vor der evangelischen Kirche.
Michael Hug
Horchen und "chillen" vor dem Portal der evangelischen Kirche. (Bild: Michael Hug)

Horchen und "chillen" vor dem Portal der evangelischen Kirche. (Bild: Michael Hug)

Vor eine Kirche lässt es sich ebenso gut singen und musizieren wie drinnen. Auch im Lindensaal ging es die letzten Jahre – nur die Atmosphäre ist dort schon etwas trocken, sagen regelmässige Flawil-singt-und-musiziert-Besuchende. Im Freien wär’ so ein Fest halt schon viel stimmungsvoller. Viele ebendieser Besuchenden erinnern sich mit Wehmut an die Anlässe bei der Landwirtschaftlichen Schule, die meistens im Freien stattgefunden hatten, es sei denn, es hätte Katzen gehagelt. Was lag also näher, als den traditionellen Anlass wieder einmal draussen stattfinden zu lassen, noch dazu wenn die Evangelische Kirche mit ihrem Programm «Sommer im Feld» die ganze Infrastruktur dazu bietet?

Sechs Gesangs- und Musikvereine

«Flawil singt und musiziert» fand am Mittwochabend draussen vor der Kirche statt und dies bei optimalsten Bedingungen. Sechs einheimische Gesangs- und Musikvereine nahmen diesmal teil. Nebst dem Männerchor Eintracht, den HMF Youngsters und der Harmoniemusik Flawil sowie dem Gemischten Chor Egg, die Stammgäste sind seit Jahren, hatten sich diesmal auch der FraueXang Flawil-Degersheim und der Gospelchor Flawil für einen Auftritt auf der Bühne beworben. «Selbstverständlich haben wir die beiden Anfragen gerne entgegengenommen», sagte Kathrin Dreier, Präsidentin der Harmoniemusik und turnusgemäss OK-Chefin des diesjährigen Anlasses. Damit habe das Publikum, rund 350 Personen, noch mehr einen Querschnitt des musikalischen Schaffens in der Gemeinde erleben können.

Eine Viertelstunde für jede Formation

Eine Viertelstunde Zeit sein Bestes zu zeigen, gab es für jede Formation. Neunzig Minuten Musik mit kleinen Unterbrüchen wegen des Umbaus auf der Bühne. So wird ein Abend kurzweilig, doch es bleibt dennoch Zeit für den einen und anderen gepflegten Schwatz unter Nachbarn oder unter Menschen, die sich zu ersten Mal getroffen haben.

FSUM ist und war schon immer auch ein Stelldichein der Einheimischen, der jüngeren Generation wie der älteren, und ein Anlass, um sich besser kennenzulernen, neue Freundschaften zu schliessen oder alte aufzufrischen. Natürlich gab es auch Speis und Trank, wobei heuer pures Wasser mit oder ohne Blasen oder gleich vom Brunnen hoch oben in der Gunst der Gäste standen. Und ebenso gab es Bier. Allerdings musste man es sich selber holen – von der Schanktheke beim Kirchenportal. Vielleicht hat dieser Umstand dem einen oder anderen Gast die Schwellenangst vor der Kirchentür genommen und er kommt wieder, dannzumal zum Gottesdienst vielleicht. Da wird ja auch gesungen.

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