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Ein Konzept fehlt noch

Der Fischinger Gemeinderat will dem Bund das nicht mehr genutzte Zeughaus abkaufen. Knapp drei Millionen Franken soll die Gemeindeversammlung dafür bewilligen.
Olaf Kühne
Das Zeughaus mit seinem 13 000 Quadratmeter grossen Areal liegt in der Gewerbezone zwischen Oberwangen und Fischingen. (Bild: Olaf Kühne)

Das Zeughaus mit seinem 13 000 Quadratmeter grossen Areal liegt in der Gewerbezone zwischen Oberwangen und Fischingen. (Bild: Olaf Kühne)

«Ein mögliches Nutzungskonzept wird erarbeitet», steht in der knappen Medienmitteilung, welche der Fischinger Gemeinderat gestern verschickte.

Die Behörde kündet darin an, dass sie ihren Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung vom 22. November einen Kredit über 2,8 Millionen Franken vorlegen wird. Damit will die Gemeinde das sogenannte Aussenzeughaus kaufen, welches die Eidgenossenschaft 1963 an der Hauptstrasse zwischen Oberwangen und Fischingen errichtete und inzwischen nicht mehr benötigt.

Das 13 000 Quadratmeter grosse Areal liegt grossmehrheitlich in der Gewerbezone. Eine entsprechende Umnutzung ist also naheliegend. Wie diese genau aussehen könnte, weiss der Gemeinderat noch nicht. Ein Nutzungskonzept steht aus. «An der Gemeindeversammlung sollten wir erste Ideen präsentieren können», sagt Gemeindeschreiberin Hedwig Schick auf Anfrage unserer Zeitung.

Gemeinde hat Vorkaufsrecht

Die Offerte des Bundesamtes für Rüstung (Armasuisse) umfasst nebst dem Grundstück drei Gebäude. Darin enthalten sind das Betriebsgebäude mit 90 Quadratmetern Bürofläche sowie drei Lagerhallen mit gesamthaft über 7000 Quadratmetern. Der Kaufpreis – die Gemeinde hat ein Vorkaufsrecht – beträgt 2,7 Millionen Franken. Weitere 100 000 Franken setzt der Gemeinderat für «Unvorhergesehenes» ein. Naheliegend, denn laut Verkaufsdokumentation der Armasuisse befinden sich die Lagerhallen in einem «recht unterhaltenen Zustand». Im Betriebsgebäude stünden, je nach Nutzung, «Mussinvestitionen» an. Zudem hat die Ölheizung auch bereits 48 Jahre auf dem Buckel.

Geschützt ist keines der Gebäude, wie der Fischinger Bauverwalter Marc Eggensperger bestätigt. Auch liege eine allfällige Umzonung «in der Gemeindehoheit». Den Autoren des Nutzungskonzeptes bieten sich also durchaus zahlreiche Möglichkeiten.

Segnen die Fischinger Stimmbürger in sechs Wochen den Kauf ab, belasten sie damit ihren Steuerfuss nicht. «Das Geschäft würde in unsere Investitionsrechnung einfliessen, nicht in die laufende Rechnung», erklärt die Gemeindeschreiberin.

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