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Ein Hungerlohn für grosses Engagement

Oft ist die Kommentarspalte der Ort, an dem Fraktionen des Parlaments lesen, wieso ihre Entscheidungen vermeintlich falsch waren und was sie besser hätten machen können. Doch es soll auch einmal lobende Worte geben – und das unabhängig von Entscheiden oder politischen Ansichten.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz

Gianni Amstutz

Dass sich Personen gesellschaftlich engagieren, ist nicht selbstverständlich. Das Politisieren in einem Stadtparlament ist Knochenarbeit und bringt kaum Prestige mit sich. Auch reich wird man als Parlamentsmitglied nicht. Zwar gibt es eine Entschädigung, für diese würde manch anderer aber nicht einen Finger krümmen. Hoch ist es dem Parlament anzurechnen, dass es seine Macht nicht ausnutzt und die Entschädigung nach oben schraubt. Dieser Bescheidenheit gebührt Respekt.

Die Ansprüche an die Parlamentsmitglieder sind hoch. Sie sollen der Regierung auf die Finger schauen, wo nötig Anpassungen vornehmen und zukunftweisende Ideen entwickeln. Und das alles für einen Hungerlohn. Die Frage ist, ob Anspruch und Realität unter diesen Umständen irgendwann auseinanderdriften.

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