Ein gutes Näschen bewiesen

Bazenheid setzte sich in einem Geduldsspiel gegen Schlusslicht Bischofszell 2:0 durch. Den Torreigen eröffnete der eingewechselte Mlinaric nach 84 Minuten.

Beat Lanzendorfer
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Es brauchte viel Geduld und etliche Torabschluss-Versuche der Bazenheider (rot), ehe das erste Tor des Spiels fiel. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Es brauchte viel Geduld und etliche Torabschluss-Versuche der Bazenheider (rot), ehe das erste Tor des Spiels fiel. (Bild: Beat Lanzendorfer)

FUSSBALL. «Meine Jungs haben bewiesen, was in ihnen steckt, denn es war heute in vielerlei Hinsicht sehr schwierig. Zum einen sind uns die holprigen Platzverhältnisse nicht entgegengekommen, zum andern hat sich Bischofszell lange Zeit erfolgreich zur Wehr gesetzt.»

Eingewechselte trafen

«Wer aber weiterkommen will, muss solche Spiele trotzdem gewinnen», dies die Bilanz von Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi. Er bewies ein gutes Näschen bei seinen Einwechslungen. An den Toren waren Akteure beteiligt, die nicht in der Startformation standen.

Drei Abseitstore

So etwas gibt es auch nicht alle Tage. Bazenheid schoss dreimal das vermeintliche 1:0 (zweimal Maksuti, einmal Musliji), dreimal zeigte der Assistent an der Linie eine Offsideposition an. Umstritten war zumindest der dritte Versuch nach einer Stunde von Maksuti. Die erste Möglichkeit aber vergab Bischofszell – Grob konnte Bernet aber nicht bezwingen. In den verbleibenden 85 Minuten sollten die Gäste nie mehr gefährlich vor dem Tor des Gegners auftauchen. Die Chancen auf der Gegenseite blieben allerdings auch Mangelware. Vor der Pause war es Cakir, der zweimal aussichtsreich vergab. Beim ersten Versuch wurde er von Schlussmann Schär zu weit nach links abgedrängt (29.), dann knallte er zwei Minuten vor dem Wechsel einen Freistoss ans Lattenkreuz.

Mlinaric erlöst Bazenheid

Nach dem Pausentee betrat Stadler das Spielfeld, im weiteren Verlauf Mlinaric und Düring. Alle drei brachten den erhofften Schwung, auch wenn es einige Zeit bis zum erlösenden Führungstor dauerte. Vorerst sollten Maksuti und Gregorin mit ihren Versuchen scheitern. Sechs Minuten vor dem Ende setzte sich Düring auf der rechten Seite wuchtig durch und flankte zur Mitte. Mlinaric stand goldrichtig und erzielte mit dem Kopf das 1:0. Drei Minuten später hatte erneut Düring seine Füsse im Spiel. Seine Flanke wehrte ein Verteidiger mit der Hand ab – Penalty. Gregorin nahm Anlauf und verwandelte sicher zum 2:0.

Geduld bewiesen

Es hat zwar lange gedauert, bis sich der Favorit doch noch durchsetzte. Letztlich geht der Sieg aber in Ordnung, weil Bazenheid die nötige Geduld aufbrachte und trotzdem immer vom guten Ende überzeugt war.

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