Ein Geistlicher mit guter Erdung

Meinrad Gemperli wuchs im Toggenburg auf. In der Familie wurde «der Glaube gelebt, nicht gefrömmelt». Wichtiger als der regelmässige Gottesdienstbesuch sei die Verankerung des Glaubens im Alltag gewesen – wenn der Vater mal ein Erntedankgebet oder einen Segen für die Felder sprach.

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Meinrad Gemperli wuchs im Toggenburg auf. In der Familie wurde «der Glaube gelebt, nicht gefrömmelt». Wichtiger als der regelmässige Gottesdienstbesuch sei die Verankerung des Glaubens im Alltag gewesen – wenn der Vater mal ein Erntedankgebet oder einen Segen für die Felder sprach. Diese Erd- und Volksverbundenheit zeichnete Gemperli auf all seinen drei Stationen – Goldach, St. Gallen und Wil – aus. «Ich habe es immer gehasst, wenn Religion als abgehobene Sache dahergekommen ist.» (art)