Ein gefundenes Fressen

Facebook-Einträge von Mario Schmitt «Die Kommunikation ist gestört» Ausgabe vom 3. Dezember 2014

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Es war eine unüberlegte, unentschuldbare Aussage von Mario Schmitt. Was war indessen der Hintergrund seines Ausrasters? Die Enthauptung Unschuldiger durch die IS-Terroristen, gab es darüber wochenlange Empörung in den Medien. Hier aber war jemand, der eine wirklich unentschuldbare Äusserung gemacht hatte, auf den konnte man sich nun genüsslich stürzen. Ich denke, dass es, pardon, ein gefundenes Fressen für Journalisten und Politiker ist. Was mich indessen stört, ist die Unverhältnismässigkeit der Menge der Kommentare zu den Greueltaten der IS-Terroristen und den nicht akzeptablen Äusserungen von Mario Schmitt.

Heidi Lengweiler

Mettlenstrasse 3, 9562 Märwil

Dem Stadtrat fehlt Fingerspitzengefühl

Dem scheidenden Präsidenten von Wil Tourismus, Felix Aepli, gratuliere ich zu seiner konsequenten Haltung und seiner Geradlinigkeit. Im Interview mit der Wiler Zeitung bezeichnet er die Kommunikation zwischen Stadtrat und Wil Tourismus als gestört. Auch die Kommunikation zwischen Stadtrat und den Bewohnern unserer Stadt hat zweifellos Verbesserungspotenzial. Ich habe bisweilen das Gefühl, dass dem Stadtrat bei einzelnen Geschäften das nötige Fingerspitzengefühl fehlt. So geschehen beim missglückten Gestaltungsplan «Obere Weierwise» und besonders bei der Vergabe des Pächtervertrages für den Stadtsaal an die Migros. Die Art und Weise, wie dieses Geschäft abgewickelt und Wil Tourismus überrumpelt wurde, ist für mich einfach nur beschämend. Für das engagierte Team von Wil Tourismus wünsche ich mir, dass im Zuge der zu überarbeitenden Leistungsvereinbarung eine befriedigende Lösung getroffen wird. Wie Felix Aepli hoffe ich, dass Wil mit dem Stadtpark Obere Weierwise in nicht allzu ferner Zukunft eine Aufwertung erfahren wird.

Friedrich Kugler, Bildhaldenweg 1 9552 Bronschhofen