Ein Feuerwerk von Glücksgefühlen

Über 100 elegant gekleidete junge Damen und Herren haben das Ende der Schulzeit in Uzwil gefeiert. Das Schulleiterteam zieht eine positive Bilanz aus dem ersten Jahr kooperative Oberstufe.

Kathrin Meier-Gross
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Festlich gekleidet versammeln sich die Schulabgänger zum letzten Mal gemeinsam auf der Bühne im Gemeindesaal. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Festlich gekleidet versammeln sich die Schulabgänger zum letzten Mal gemeinsam auf der Bühne im Gemeindesaal. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

UZWIL. Abschlussfeiern der Oberstufe sind beeindruckend. Derart festlich gekleidete Jugendliche bekommt man sonst selten zu Gesicht. Bei den Burschen sind Krawatte oder Fliege Standard. Die Mädchen in luftigen oder hautengen Abendkleidern und auf High Heels. Äusserlichkeiten, die Zeichen sind für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Entsprechend ist die Stimmung. Freude über den Schulabschluss, gepaart mit Wehmut über die Auflösung der Klassengemeinschaft.

Das erste Jahr in kooperativer Form bedingte auch eine Änderung der in Uzwil bis anhin getrennten Abschlussfeiern von Real- und Sekundarschule. Diesmal haben sich die Klassen mit Eltern und Lehrern vorgängig in ihren Schulzimmern getroffen. Anschliessend versammelten sich alle vor dem Gemeindesaal.

Schöne Jahre erlebt

Die Hauswirtschaftslehrerinnen hatten dort mit Schülern ein Apérobuffet vorbereitet. Im Saal führten Yael Letnansky und Anna Ledergerber durch die Feier, die unter dem Motto «von uns – für uns» stand. Unter der Leitung von Paulo Carnevali und weiteren Lehrkräften hatten die Jugendlichen Gesangs- und Tanzeinlagen einstudiert. Yael und Anna riefen spezielle Ereignisse, sportliche Höhepunkte und kreative Werkarbeiten in Erinnerung. «Wir können auf schöne Jahre zurückschauen. Wir haben viel erreicht und Freundschaften geschlossen», sagten sie stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden.

Dass es sich zusammengerauft hat, bewies das Schulleiterteam Mary Baumgartner und Christoph Eggenberger vor der Schlussrede. Sie, im Turndress, behauptete, dass die Feier erst am Donnerstag stattfinde. Er beharrte darauf, dass es nun ernst gelte. Mit einem Augenzwinkern fügten die beiden an, dass es entgegen allen Befürchtungen noch keine Schlägerei gegeben habe und dass die beiden verschiedenen Schulhauskulturen zu einem erfreulichen Miteinander gefunden hätten.

Das Beste übernommen

«Wir haben das Beste von beiden Schulen übernommen und weitergezogen. Die Schüler sind gerüstet für die weiteren Vertiefungsarbeiten in der Berufsschule.» Den Jugendlichen wünschten die Schulleiter gute Noten an den folgenden Schulen, die besten Lehrbetriebe, Freundinnen und Freunde, Erfolgserlebnisse und ein Leben mit einem Feuerwerk von Glücksgefühlen.

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