Ein einheitliches Kinderbetreuungssystem und eine Fachhochschule in Wil West: WPO will die Region weiterentwickeln

An der erstmals durchgeführten Wirtschaftskonferenz des Wirtschaftsportal Ost (WPO) wurden aus Stärken und Schwächen der Region Handlungsfelder abgeleitet.

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Ein einheitliches Betreuungssystem für die ganze Region könnte diese positiv von anderen Regionen unterscheiden.

Ein einheitliches Betreuungssystem für die ganze Region könnte diese positiv von anderen Regionen unterscheiden.

Symbolbild: Mario Heller

(pd/rus) Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eines der grossen Themen der heutigen Zeit. So auch beim Wirtschaftsportal Ost (WPO). An der erstmals durchgeführten Wirtschaftskonferenz diskutierten 40 Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Wirtschaftsvereine unter anderem darüber, wie man sich in diesem Bereich positiv von anderen Regionen unterscheiden kann.

Die Region im Zentrum

Das Wirtschaftsportal Ost (WPO) ist als Verein organisiert. Dieser will «die Kräfte von Wirtschaft und Politik für eine attraktive, zukunfts- und wettbewerbsfähige Arbeits- und Lebensregion» bündeln. Mitglieder sind die Gemeinden der Region Wil sowie Unternehmen aus diesem Gebiet. (rus)

«Wenn wir das Thema nicht mehr nur lokal denken, sondern für die ganze Region ein einheitliches und einfaches System in der Kinderbetreuung schaffen, in dem es keine Rolle spielt, wer wo wohnt und seine Kinder wo in die Krippe bringt, dann können wir uns als Wirtschaftsregion positiv unterscheiden und einen Mehrwert bringen», sagte der Kirchberger Gemeindepräsident und WPO-Vizepräsident Roman Habrik an der Konferenz, wie das WPO in einer Mitteilung schreibt.

Eine Fachhochschule in Wil West?

Neben der Familienpolitik wurde auch die Bildung als Schwerpunktthema definiert. Hier strebt die WPO an, dass Aus- und Weiterbildung verbessert und ausgebaut werden, damit man den Nachwuchs in der Region rekrutieren, ausbilden und auch weiterbeschäftigen kann. So wurde beispielsweise die Einführung eines Berufsbildungsforums diskutiert, um bereits bestehende Aktivitäten zu bündeln. Auch ein Fachhochschulstandort sei diskutiert und mit dem Areal Wil West sogar ein möglicher Ort dafür genannt worden.

Als dritter Schwerpunkt der ersten Wirtschaftskonferenz wurde schliesslich genannt, dass man die sogenannten «Hidden Champions» sichtbarer machen will. Jene Firmen also, die zwar kaum bekannt, in ihrem Bereich aber Vorreiter sind.