Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ein Brief auf Irrwegen

Pfingstmontag 1969. Joël Deom, knapp 17-jährig und Fussballer im Team Bure (Belgien), trifft an einem Turnier eine Italienerin. Und er schreibt ihr. Der Brief, falsch adressiert, reist durch Europa und wird schliesslich an den Absender retourniert. Der Poststempel: 2915 Bure.

Deom, auch Präsident einer belgischen Jugendorganisation, nutzt die Chance und kontaktiert die Behörden im jurassischen Bure. Ein Jahr später wird eine Delegation der Organisation in die Schweiz eingeladen. Die Basis für «Europabures» ist gelegt. 1988 gastieren erstmals ausländische «Burer» in Oberbüren. Wobei ein regelmässiger intereuropäischer Austausch erst nach 1989 stattfindet. In jenem Jahr feiert das belgische Bure ein Jubiläum. Man entsinnt sich der Geschichte des verlorenen Briefes und es werden alle gleichnamigen Dörfer und Städte Europas angeschrieben. Vier Jahre dauert es, in einer Zeit ohne Internet, bis die Recher_chen beendet sind und das erste Treffen organisiert ist. Es findet 1993 mit acht Teilnehmern in Belgien statt. Bis heute haben 19 Bure- oder Büren-Treffen in Frankreich, Italien, Grossbritannien, Belgien, Slowenien und der Schweiz stattgefunden. Mit Orts- oder Stadtvertretern aus Bure oder Büren in Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Grossbri­tannien, Spanien und der Schweiz. (ahi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.