Ein Auftakt nach Mass

Der 2.-Liga-Zweite Bazenheid gab sich im ersten Spiel der Frühjahrsrunde keine Blösse und besiegte Calcio Kreuzlingen mit 5:0. Aufgrund des Gebotenen hätte der Erfolg sogar noch höher ausfallen können.

Beat Lanzendorfer
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Bazenheid (rot) dominierte und liess den Gegner oft leerlaufen.

Bazenheid (rot) dominierte und liess den Gegner oft leerlaufen.

FUSSBALL. Bazenheids Trainer Heris Stefanachi hatte in der Winterpause einen Systemwechsel vorgenommen und von 4/4/2 auf 3/5/2 umgestellt. Dies klappte in der Vorbereitung nicht immer wunschgemäss. Häufig verliessen die Alttoggenburger den Platz als Verlierer. Am Punkt X waren sie allerdings bereit. Die Spieler liessen am Samstag nie Zweifel aufkommen, auf welche Seite das Pendel ausschlägt

Erster Treffer kurz vor der Pause

Die Gäste liessen den Ball über weite Strecken des Spiels sicher in den eigenen Reihen zirkulieren. Zwanzig Meter vor dem gegnerischen Tor war aber vorerst Endstation. Chancen blieben lange Zeit Mangelware. Die grösste hatte Maksuti nach Ablauf der ersten Viertelstunde, er vergab aus aussichtsreicher Position. Zehn Minuten vor dem Wechsel offenbarte Bazenheid plötzlich Schwächen, was es dem Gegner erlaubte, zweimal gefährlich vor Bernet aufzutauchen. Der Schlussmann zeigte sich aber auf der Höhe seiner Aufgabe und hielt seinen Kasten sauber. Als alle mit dem torlosen ersten Umgang rechneten, war es Musliji, der den Bann brach und in der 44. Minute zum längst fälligen 0:1 einschoss.

Maksuti zum zehnten

Sieben Minuten waren nach Wiederbeginn gespielt, da fiel bereits die Vorentscheidung. Vorerst scheiterte Musliji am Torhüter, den Abpraller zirkelte Gregorin jedoch auf den Kopf von Maksuti, der mit seinem zehnten Saisontor herrlich zum 0:2 traf. Der Widerstand des Gegners war nun definitiv gebrochen. In schöner Regelmässigkeit stillten die Bazenheider nun ihren Torhunger. Vorerst war es Cakir, der mit seinem Schlenzer aus zwanzig Metern den dritten Treffer markierte. Sechs Minuten danach fand der Torschütze zum 0:3 nach einem Eckball wiederum den Kopf von Maksuti – 0:4. Den Torreigen schloss Gregorin vom Elfmeterpunkt ab. Der eingewechselte Stadler war im Sechzehner unsanft von den Beinen geholt worden.

Ob sich der Systemwechsel auszahlt, muss sich noch zeigen, denn der samstägliche Gegner war nicht wirklich ein Gradmesser. Trotz allem brachte der Auftritt einige Erkenntnisse. Neuzugang De Martin lieferte in der Innenverteidigung eine solide Vorstellung ab. Auch Thomas Schrepfer scheint sich in seiner neuen Position im Mittelfeld wohl zu fühlen. Dies trifft auch auf Schefer und Stadler zu, die sich nahtlos einfügten.

Der Unterschied machte sich auch in den Zweikämpfen bemerkbar. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Der Unterschied machte sich auch in den Zweikämpfen bemerkbar. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

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