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«Eigentor» entscheidet das Derby

Der EHC Uzwil bleibt in der 1.-Liga-Meisterschaft weiterhin glücklos und ohne Punkte. Er verliert das Lokalrivalen-Derby gegen den EC Wil 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
Urs Nobel
Mit einer feinen Einzelleistung gelang dem Wiler Alexander Tkachenko die 0:1-Führung. (Bild: Urs Nobel)

Mit einer feinen Einzelleistung gelang dem Wiler Alexander Tkachenko die 0:1-Führung. (Bild: Urs Nobel)

Es waren noch eine Minute und 20 Sekunden zu spielen, als der Wiler Michael Schaub seitlich von rechts aufs Tor schoss. Der Puck prallte vom Stock Kevin Fehrs an die Beine des absichernden Thomas Bischof und von dort ins Tor zum Wiler Siegtreffer. So wie sich die Wiler über diesen Sieg freuten, ärgerte sich Bischof noch lange nach Spielende in den Katakomben und wollte lange nicht unter die Dusche.

Der EHC Uzwil kassierte dieses «Eigentor» in einer Phase, in der er guten Glaubens sein durfte, selber zum erhofften Erfolgserlebnis zu kommen. Die Uzen verzeichneten im Verlauf der Partie etliche gute Abschlüsse – wovon zwei Schüsse an Latte und Pfosten – und waren das weniger schlechte Team in einem Spiel, das zwar mit überraschend hohem Tempo gespielt wurde, aber auch fehlerbehaftet war und kaum Spielzüge beinhaltete. Beidseits wollten die Spieler mehrheitlich mit Einzelleistungen zum Erfolg kommen und vernachlässigten das Zusammenspiel praktisch gänzlich.

Ab der Pause mit leichten Vorteilen auf Seiten Uzwils

Interessant, dass offenbar Ralph Ott, der Trainer auf Wiler Seite, als auch Petr Rosol beim EHC Uzwil in den Pausen nicht auf dieses Manko hinwiesen. Obwohl auf das erste Drittel, welches von gegenseitiger Angst und Nervosität geprägt war, ein leicht besseres Mitteldrittel folgte, war der Partie wenig Unterhaltungswert beschieden. Uzwil beanspruchte zwar ab der ersten Pause mehr Spiel- und Feldvorteile. Es dauerte aber bis zur 42. Minute, ehe ein Distanzschuss durch Fussenegger erfolgreich ins Tor zum 1:1 gelenkt werden konnte. Für den ersten Treffer der Partie war Alexander Tkachenko auf eine Einzelleistung hin erfolgreich.

Torhüter wurde nicht durch sechsten Feldspieler ersetzt

Als der EC Wil das 2:1 realisierte, bezog der EHC Uzwil ein Time-out. Was Trainer Petr Rosol gesagt hatte, blieb nicht hörbar. Ob ihn die Spieler auch verstanden haben, nicht merkbar. Männiglich rechnete nun damit, dass Torhüter Fehr aus dem Spiel genommen und durch einen sechsten Feldspieler ersetzt würde. Doch dem war nicht so. Es herrschte Unverständnis auf den Rängen, die mit 414 Zuschauern besetzt waren. Als sich Renato Locher sogar noch zu einer Unsportlichkeit hinreissen liess und so sein Team dezimierte, stand der Sieg der Wiler definitiv fest.

EHC Uzwil: Fehr; Schuster, Fussenegger, Lipp, Steiner, Bischof, Metting von Rijn, Bodenmann, Locher, Dum, Broder, Tichy, Bettinaglio, Jäppinen, Hohlbaum, Holdener, Seiler, Gramm.

EC Wil: Sauter; Wuffli, Schaub, Hohl, Blatter, Hofstetter, Isler, Müller, M. Herzog, Meier, Elsener, Illien, Wachter, Tkachenko, Christen, Lückhof, Harder, Bleichenbacher, de Ruiter.

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