Eclat beim FC Kirchberg: Trainerduo tritt zurück

KIRCHBERG. René «Wämsi» Bosshart und Bruno Tschirky sind nicht mehr Trainer bzw. Assistenztrainer des Drittligisten FC Kirchberg. Anlässlich einer teaminternen Aussprache hat sich gezeigt, dass mehrere Spieler nicht mehr hinter dem Trainerduo stehen.

Merken
Drucken
Teilen

KIRCHBERG. René «Wämsi» Bosshart und Bruno Tschirky sind nicht mehr Trainer bzw. Assistenztrainer des Drittligisten FC Kirchberg. Anlässlich einer teaminternen Aussprache hat sich gezeigt, dass mehrere Spieler nicht mehr hinter dem Trainerduo stehen. Aufgrund dieser Situation haben die beiden die Konsequenzen gezogen und den sofortigen Rücktritt erklärt.

Spieler in der Pflicht

Der Vorstand bedauert diesen Schritt. Das Trainergespann habe hervorragende Arbeit geleistet. Der Umbruch im Kader wurde in die Wege geleitet, und die Zusammenarbeit mit den Nachwuchsspielern habe bestens geklappt. Der Grund des schlechten Saisonstarts – von den ersten vier Spielen gingen drei verloren, was in der Rangliste nur Platz neun ergibt – sei nicht in der Arbeit des Trainergespanns zu suchen. Vielmehr müsse die Einstellung und Leistung einzelner Spieler hinterfragt werden. «Die Trainer hatten immer unser vollstes Vertrauen. Ein Trainerwechsel war nie ein Thema», sagt Präsident Silvan Breitenmoser. Er ergänzt: «Beide waren vorbildliche Vereinsmenschen, die keine Arbeit gescheut haben und immer das Wohl des Gesamtvereins in den Vordergrund stellten.»

Warmbrodt kommt temporär

Für das heutige Meisterschaftsspiel gegen Neckertal-Degersheim (Necker, 19.30 Uhr) steht Karl «Charly» Warmbrodt, Trainer der zweiten Mannschaft, temporär an der Linie. (red.)