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Machtkampf um das Frauenteam: Das Image des EC Wil hat Schaden genommen

Mit seinem unrühmlichen Verhalten um den überraschenden Rückzug des erfolgreichen NLB-Frauenteams ist der EC-Wil-Präsident Roger Dietschweiler zur Hypothek für den Verein geworden. Eine Vereinsführung, die sich die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben hat, sollte sich ernsthaft fragen, ob ein solches Verhalten tatsächlich ein gutes Vorbild für die Jugend ist.
Tim Frei
Tim Frei, Redaktor Regionalsport der «Wiler Zeitung»

Tim Frei, Redaktor Regionalsport der «Wiler Zeitung»

Roger Dietschweiler galt als Hoffnungsträger, als er im Januar das Präsidium des EC Wil übernahm. Mit seinem unrühmlichen Verhalten um den überraschenden Rückzug des erfolgreichen NLB-Frauenteams ist er nun aber zur Hypothek für den Verein geworden. Anstatt dem mässig erfolgreichen Verein eine bessere Zukunft zu ermöglichen, beschädigt er dessen Image.

Auch wenn es EC-Wil-Präsident Dietschweiler in Abrede stellt: Vieles deutet darauf hin, dass es sich bei seinem Verhalten in erster Linie um eine persönliche Abrechnung mit dem Frauenteam-Gründer Marcel Herzog handelt. Ausgetragen auf dem Rücken des mit Abstand erfolgreichsten Teams des EC Wil.

Eine Vereinsführung, die sich die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben hat, sollte sich ernsthaft fragen, ob ein solches Verhalten tatsächlich ein gutes Vorbild für die Jugend ist.

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