EC Wil bezwingt Pikes gleich mit 5:1

Ein starkes Zeichen des EC Wil: Der 1.-Liga-Klub hat sein erstes Heim-Testspiel dieser Saison überzeugend mit 5:1 gegen die Pikes Oberthurgau gewonnen. Auffälligster Spieler war Leeroy Rüsi, der den dritten Treffer erzielte.

Tim Frei
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Lukas Harder (hier im Vordergrund gegen die Eisbären St. Gallen) schloss im Heimspiel gegen die Pikes Oberthurgau eine sehenswerte Kombination zum ersten Wiler Treffer ab.

Lukas Harder (hier im Vordergrund gegen die Eisbären St. Gallen) schloss im Heimspiel gegen die Pikes Oberthurgau eine sehenswerte Kombination zum ersten Wiler Treffer ab.

Bild: Tim Frei (St. Gallen, 19. August 2020)

Für die Wiler war es nach dem 6:2 gegen die unterklassigen Eisbären St. Gallen der zweite Sieg im dritten Vorbereitungsspiel und der erste gegen einen Ligakonkurrenten. Der Erfolg des Gastgebers war verdient. Spätestens ab dem zweiten Drittel waren die Wiler die bessere Mannschaft, weil sie ideenreicher, zielstrebiger und engagierter auftraten.

Dass die Pikes nach ihrer Neuausrichtung deutlich an Qualität verlieren würden, war zu erwarten. In der Partie gegen Wil traten sie aber überraschend uninspiriert auf und waren über weite Strecken erschreckend harmlos.

Stiefel erzielte bereits seinen dritten Treffer

Der auffälligste Spieler war der pfeilschnelle Stürmer Leeroy Rüsi, der mit einem satten Handgelenkschuss zum 3:1 traf. Rüsi hatte die ersten zwei Testspiele verpasst, weil er wegen eines Coronafalls in der Familie in Quarantäne musste.

Yannick Stiefel gelang mit dem 4:1 gegen die Pikes bereits sein dritter Treffer im dritten Testspiel. Nach dem 0:1 auswärts gegen Rheintal erzielte er gegen die Eisbären St. Gallen zwei Tore. Besonders sehenswert im Spiel gegen die Pikes war der erste Wiler Treffer durch Lukas Harder, der eine schöne Kombination zum Führungstreffer abschloss.