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«E-Voting bringt Zeitersparnis»

Nachgefragt

Im September 2017 konnten die Stimmberechtigten der Gemeinde Kirchberg erstmals ihre Stimme via E-Voting abgeben. Am 4. März war dies erneut möglich. Gemeinderatsschreiber Magnus Brändle zieht ein Zwischenfazit.

Magnus Brändle, im September 2017 stimmten 877 Personen via Mausklick ab. Wie viele waren es diesmal?

Es waren total 786 Wahlberechtigte, die via E-Voting ihr Votum abgaben. Das entspricht einem prozentualen Anteil von 28 Prozent. Im September waren es 35 Prozent.

Auf was führen Sie diesen Rückgang zurück?

Die Stimmbeteiligung war mit 52 Prozent relativ hoch, was sich speziell in der brieflichen Stimmabgabe bemerkbar gemacht hat. Ich führe dies darauf zurück, dass sehr viele ältere Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht genutzt haben. Bei dieser Altersgruppe ist das Abstimmen mittels E-Voting aber noch nicht so ausgeprägt.

Haben Sie mit dieser Entwicklung gerechnet?

Gerechnet nicht unbedingt, wir sind aber nach wie vor vom E-Voting überzeugt. Bei knapp 800 Abstimmenden, welche dieses Werkzeug nutzen, bringt es für uns eine markante Zeitersparnis. Immerhin sind es knapp ein Drittel aller Stimmen, die wir nicht mehr zählen müssen. Wir haben zudem beschlossen, für die kommende Abstimmung noch einmal intensiv die Werbetrommel zu rühren.

Wie geht es weiter?

Die Gespräche mit dem Kanton nach der Einführungsphase sind geführt worden und fielen grossmehrheitlich positiv aus. Ich könnte mir vorstellen, dass das E-Voting flächendeckend eingeführt wird. Diese Entscheidung liegt aber beim Kanton. (bl)

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